24:35 gegen Buxtehude im letzten Heimspiel der Saison 

Vipers: Klare Niederlage und bewegender Abschied 

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Zum Abschied auf Schultern getragen: Laura Vasilescu und Sabine Heusdens vor den Fans, die mit Ballons LV#23" (Laura Vasilescu, Rückennummer 23) geformt haben.

Bad Wildungen - Für ein knappes Ergebnis im letzten Heimspiel der Saison hat es nicht gereicht, der Gegner Buxtehuder SV war einfach zu stark. Die Handballerinnen der Bad Wildunger Vipers bereiteten ihren Zuschauern dennoch einen emotionalen Abend. 

Nach der 24:35 (10:15)-Niederlage gegen den Rangvierten der 1. Bundesliga in einer Partie mit hohem Tempo war Abschiednehmen angesagt. Anouk Nieuwenweg, Romy Bachmann-Morf, Mariel Stefanie Beugels, Sina Ritter, Annika Busch und Laura Vasilescu wurden mit Blumensträußen, herzlichen Worten und vielen Tränen in der Ense-Halle verabschiedet. 

Bewegend vor allem der letzte Auftritt der langjährigen Leistungsträgerin Vasilescu. Mitspielerinnen und Wegbegleiter würdigten die Leistungen der Torschützenkönigin der Saison 2014/15, am Ende trug Sabine Heusdens ihre nun ehemalige Teamkollegin, die verletzungsbedingt den Handball aufgeben muss, huckepack durch die Halle. Ein Gänsehautmoment.

20 Minuten eine offene Partie

In der vorletzten Begegnung der Saison hatten die Vipers vorher nur etwa gut 20 Minuten dem Favoriten standgehalten. Mit einer guten Laura Brütsch im Tor, die ebenso wie Buxtehudes Antje Peveling eine Reihe starker Paraden zeigte, lagen die Wildungerinnen in der 13. Minute sogar in Führung (4:3). 

Blumen zum Abschied: Anouk Nieuwenweg, Romy Bachmann-Morf, Mariel Stefanie Beugels, Sina Ritter, Annika Busch und Laura Vasilescu sagten am Abend in der Ense-Halle Auf Wiedersehen. 

Auch nach dem ersten Timeout von BSV-Coach Dirk Leun hielten die Vipers die Partie offen. Annika Ingenpaß - gemeinsam mit Heusdens und Nieuwenweg (alle sechs) beste Werferin ihres Teams - brachte die Vipers in der 22. Minute letztmals nach vorn (8:7). Danach häuften sich bei der HSG die technischen Fehler und bei den Abschlüssen fehlte häufig die Konzentration.

8:2-Lauf zur Halbzeitführung des BSV

Umgekehrt machten die Gäste dauernd Tempo, sie nutzten ihren Chancen jetzt konsequent und legten einen 8:2-Lauf zur Halbzeitführung hin. Auch nach dem Seitenwechsel trug Buxtehude seine Angriffe permanent in hoher Geschwindigkeit vor und erzwang mit dem Ausbau der Führung auf 18:10 (34.) schon eine frühe Vorentscheidung. 

Das höhere Tempo des Gegners machte Tessa Bremmer hinterher auch als größten Unterschied beider Teams aus. Die Trainerin, die nur mit den ersten 20 Minuten zufrieden war, versuchte taktisch und personell alles, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. So nahm sie die eingewechselte Anne Bocka bei Ballbesitz für eine weitere Feldspielerin aus dem Tor - doch als ein Ergebnis quittierten die Vipers drei, vier Gegentore in den leeren Kasten.

Am Ende wurde Buxtehude seinem Tabellenplatz gerecht. Die Gäste ließen bis zuletzt nicht locker, gewannen aber ein wenig zu hoch. Ihre besten Werferinnen hatten sie in Lone Fischer (8) und Christina Haurum (7). (fs)

          

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