1. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert gegen Frisch Auf Göppingen 29:37 (13:17)

Vipers verlieren: Am Tiefpunkt angelangt

+
Viper am Boden: Die verletzte Bad Wildungerin Annika Busch (r.) wird von HSG-Physiotherapeut Thomas Schmidt behandelt. 

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen ist am Tiefpunkt angelangt. Mit 29:37 (13:17) musste sich die desolate Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer in der Ense-Halle Frisch Auf Göppingen geschlagen geben.

Vor 800 Zuschauern hielt die HSG zunächst nur bis zum 1:1 (2.) mit, bevor die Gäste sich auf 6:2 (8.) und bis zur ersten Auszeit von Bremmer auf 8:4 (13.) abgesetzt hatten. Beim 12:13 (24.) waren die Vipers wieder dran, doch bis zur Pause war Frisch Auf nach dem 14:13 (25.) auf 17:13 davon gezogen. 

Nach dem Seitenwechsel blieb Bad Wildungen nur bis zum 18:21 (38.) noch auf Tuchfühlung, ehe das Team von Trainer Aleksandar Knezevic kontinuierlich davonzog, so dass die Partie beim 27:20 (47.) bereits entschieden war. Dass Göppingen trotz einer durchschnittlichen Leistung zwischenzeitlich sogar mit zehn Toren führte, 34:24 (55.), zeigt wie schwach die HSG spielte. 

Während Petra Nagy mit sieben Toren, davon einem durch Siebenmeter, sowie Annika Busch und Christina Zuber (je 4) die besten Werferinnen der Vipers waren, trafen Prudence Kinkend (9) und Michaela Hrbkova (8/1) für Frisch Auf am besten. „Ich werde Zeit brauchen, um das Spiel zu verarbeiten“, sagte Bremmer nach dem Offenbarungseid ihres Teams. (jh)

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare