Favoritenrolle für Bad Wildungen

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Im Anflug auf Neckarsulm: Die Bad Wildunger Außen Anna-Maria Spielvogel (Mitte), der hier beim 21:21 gegen Oldenburg Kim Birke (links) und Angie Geschke nur noch nachschauen können.

Bad Wildungen. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen und nur 2:6 Punkten will die HSG Bad Wildungen am Samstag (18 Uhr, Ballei-Sporthall) mit einem doppelten Punktgewinn bei der Neckarsulmer Sport-Union in die Erfolgsspur zurückkehren

 „Wir dürfen nicht wieder wie zuletzt in Göppingen und gegen Oldenburg die Anfangsphase verschlafen“, sagt Tessa Bremmer in Anspielung auf die 21:26-Niederlage bei Frisch Auf und das 21:21-Unentschieden gegen den VfL.

„Wir wollen das Spiel gewinnen und dabei schnell für Ruhe sorgen“, fügt die Vipers-Trainerin an und sieht ihre Mannschaft in der „Favoritenrolle. Und die wollen wir auch annehmen.“ Dabei haben die Südwaldeckerinnen in der Liga weiter den zwei Punkte entfernten neunten Platz im Visier, von dem sie Pokalhalbfinalgegner Oldenburg noch verdrängen wollen.

Dazu dürfte morgen ein Sieg beim bisher enttäuschenden Tabellenvorletzten Neckarsulm nötig sein. Beim Dreizehnten kann der Zehnte bis auf die fünf Langzeitverletzten Marieke Blase, Romy Bachmann, Hanne van Rossum, Annika Busch (alle Aufbautraining nach Kreuzbandoperationen) und Isa-Sophia Rösicke (Fußoperation) in Bestbesetzung antreten.

In den Übungseinheiten hat Bremmer in dieser Woche viel Wert auf den Angriff gelegt, der zuletzt oft ins Stocken geraten war. 

„Neckarsulm hat eine eingespielte Truppe und auch aufgrund der zwei Trainerwechsel eine turbulente Saison erlebt. Und solche Turbulenzen gehen nicht spurlos an einer Mannschaft vorbei“, fügt Bremmer an. (jh)

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