Bad Wildungen möchte Frisch Auf bezwingen

Vipers wollen gegen Göppingen Zeichen setzen

Hochgestiegen: Die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (rechts) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerin Kim Naidzinavicius.
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Hochgestiegen: Die Bad Wildungerin Maria Ines Da Silva Pereira (rechts) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerin Kim Naidzinavicius.

Gegen Frisch Auf Göppingen wollen die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Bad Wildungen. Die morgige Partie (19 Uhr, Ense-Halle) wird vor der zweiwöchigen Spielpause vor der Begegnung bei den Kurpfalz Bären am 27. März das sechste Spiel der HSG in 16 Tagen sein. Auch auf den Kräfteverschleiß und die mentale Müdigkeit führt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nach den zuvor starken Spielen gegen Bensheim (32:33), Leverkusen (31:26) und Bietigheim (33:34) die völlig unnötigen Niederlagen aufgrund zu vieler eigener Fehler in Buxtehude (26:30) und am Mittwoch in Oldenburg (24:25) zurück.

„In den beiden Spielen haben wir zwei Chancen liegen gelassen und uns selbst geschlagen“, sagt Bremmer, deren auf Platz elf stehendes Team es so verpasste, auf Rang acht vorzurücken, nachdem die Trainerin nach dem Sieg gegen Leverkusen davon gesprochen hatte, dass sich die Bad Wildungerinnen im Tabellenmittelfeld etablieren wollten.

„Sieg muss her“

Gemäß dieses Anspruchs ist für die Manuela Brütsch und Co. morgen ein Sieg über den Vierzehnten fast Pflicht. Und das auch, weil sich die Vipers, so Bremmer, vor der Spielpause selbst wieder belohnen wollen, „nachdem wir drei Spiele mit einem Tor verloren haben. Wir setzen uns selbst unter Druck und von unseren Gefühl muss gegen Göppingen ein Sieg her“, sagt die Trainerin.

Das wird aber kein Selbstläufer, auch wenn die HSG am 6. Januar das Hinspiel mit 37:27 (17:14) locker gewonnen und damit die Weichen für einen frühzeitigen Klassenerhalt gestellt hatte.

Damals war aber noch Aleksandar Knezevic Frisch-Auf-Trainer, der eine Woche später nach der 23:25-Pleite bei den Kurpfalz Bären abgelöst wurde. „Göppingen ist eine andere Mannschaft als damals“, sagt Bremmer, auch weil der neue Trainer Nico Kiener trotz 4:12-Punkten für „deutlichen Aufwind und Energie“ gesorgt habe. Das habe auch die 27:28 (14:11)-Niederlage zuletzt gegen Bensheim gezeigt.

Auch weil sie den ersten Abstiegsplatz verlassen wollen, stehen die Gäste, so Bremmer, „unter Druck“. Diese muss in der kurzen Vorbereitungszeit auf Frisch Auf versuchen, ihr Team wieder auf Kurs zu bringen. „Deshalb passt es gut, das wir ein Heimspiel haben“, sagt Bremmer und hofft auf eine Leistungssteigerung.

Dabei hat die zuletzt nur wenig berücksichtigte Maria Ines Da Silva Pereira mit ihrer Leistung in Oldenburg als Option auf halblinks oder auf der Mitte aufgedrängt. „Wir müssen gegen Göppingen ein Zeichen setzen und zwei Punkte holen, was aber nicht einfach werden wird“, fordert Bremmer einen erfolgreichen Abschluss des Hammerprogramms für die Vipers seit dem 26. Februar. (jh) 

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