Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer will gegen Bayer Leverkusen gesamtem Team Spielpraxis geben

Vipers wollen sich gutes Gefühl fürs Final Four holen

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Rückkehrerin: Die Bad Wildungerin Annika Busch (rechts), hier bei ihrem Comeback gegen Bietigheim und Anna Loerper, will gegen Leverkusen weitere Spielpraxis sammeln.  

Bad Wildungen. Dass die wegen der Deutschen Jugendmeisterschaften im Billard in der Ense-Halle verschobene Partie gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch (19.30 Uhr) und damit nur drei Tage vor dem Halbfinale gegen den VfL Oldenburg (Samstag, 15 Uhr) beim Final Four-Turnier in Stuttgart stattfindet, passt Tessa Bremmer überhaupt nicht.

 „Das Spiel kommt zum falschen Zeitpunkt und ist sicher kein Vorteil für uns“, sagt die Bad Wildunger Trainerin. „Wir wollen es aber positiv gestalten, um mit einem guten Gefühl nach Stuttgart zu fahren. Dazu brauchen wir eine gute Leistung“, fügt die Niederländerin sogleich an, für die das Ergebnis zweitrangig ist.

Stammkräfte schonen

Vor dem Hintergrund, dass die Vipers dort am Sonntag (12.30 Uhr) entweder das Spiel um Platz drei bestreiten müssen oder um 15 Uhr im Finale gegen die SG BBM Bietigheim oder die TuS Metzingen stehen, will Bremmer allen ihr zur Verfügung stehenden 14 Handballerinnen Spielpraxis geben. Dies natürlich auch, um Kraft zu sparen. So wäre es äußerst sinnvoll, wenn gerade die besonders geforderten Stammkräfte und Rückraumspielerinnen Sabine Heusdens, Laura Vasilescu und Anouk Nieuwenweg sowie Kreisläuferin Tamara Haggerty und Linksaußen Miranda Schmidt-Robben nicht allzu lange auf dem Feld stehen würden. „Ich werde fleißig durchwechseln“, sagt Bremmer.

Bei der Pokalgeneralprobe erwartet die Vipers ein hoch motivierter Gegner. Zum einen kann der Sechste Leverkusen beim Erreichen des vierten Platzes noch in den EHF-Pokal kommen, zum anderen wird sich die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf für das Viertelfinalaus in eigener Halle am 13. Januar im Pokal beim 19:21 gegen die Vipers revanchieren wollen.

„Leverkusen hat einen Lauf“, sagt Bremmer über das Bayer-Team, das zuletzt 12:2-Punkte holte und dabei nur Ende April 27:31 gegen Oldenburg verlor. Dagegen gewannen die Werkselfen unter anderem Mitte April gegen Metzingen mit 26:24 und setzten sich am vergangenen Samstag eindrucksvoll gegen Europapokal-Mitkonkurrent Blomberg-Lippe mit 27:19 durch. (jh)

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