Zweiter HSG-Sieg in zehn Monaten über Trier wäre großer Schritt zu Ligaerhalt

Für Vorentscheidung sorgen

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- Bad Wildungen (jh). Wieder mit Sophia Bepler und aller Voraussicht nach auch erstmals mit Jovana Jovovic wollen die Bad Wildungen Vipers gegen Trier die wichtige Partie gewinnen. Mit 35:26 warf die damals noch in Liga zwei spielende HSG im vergangenen Januar Erstligavertreter Trier aus dem Pokal.

Den Vipers würden am Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) schon ein Sieg mit einem Treffer Differenz reichen, um für eine zumindest kleine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt zu sorgen. Bei einem Sieg über das Schlusslicht hätten die Südwaldeckerinnen fünf Punkte auf ihrem Konto, während das Team von der Mosel ebenso wie der Vorletzte Celle weiter ohne Zähler wäre. „Das würde sehr gut für uns aussehen“, sagt HSG-Trainer Søren Jeppesen und weiß um die Wichtigkeit der Partie. Sollten die Vipers diese verlieren, wären sie dagegen ganz tief in den Abstiegskampf verstrickt. Doch daran will der Däne gar nicht erst denken. „Unser klares Ziel sind zwei Punkte“, sagt der 37-Jährige und sieht Trier, „weil sie null Punkte haben, noch mehr unter Druck als uns.“ Damit, dass sein Team gegen den deutschen Meister von 2003 als Favorit in die Begegnung geht, hat er „kein Problem. Das ist so“, fügt Jeppesen an.

Der Trainer erwartet, dass die Vipers für die desolate Leistung bei der 23:29-Pleite in Göppingen Wiedergutmachung leisten. Obwohl die Gäste einen Tag früher angereist waren, hatte bei ihnen zeitweilig „nichts geklappt“, gibt Jeppesen zu, der bei Frisch Auf nur mit den Außen Jessica Kleinmann und Miranda Robben sowie Tessa Cocx zufrieden war. Die Kreisläuferin stand in der vergangenen Saison noch in Trier unter Vertrag, sodass Jeppesen sich von ihr ein paar Tipps über ihr früheres Team holen will. „Sie weiß, wie Thomas Happe denkt“, sagt er im Hinblick auf die taktischen Maßnahmen seines Kollegen, in dessen Mannschaft Jeppesen Torhüterin Sladjana Djeric und deren serbische Landsfrau Katarina Vocic als Leistungsträgerinnen ansieht.

Gegenüber der Niederlage in Göppingen kann Jeppesen wieder auf die von einer Magenerkrankung genesene Ersatzlinksaußen Sophia Bepler zurückgreifen, die für ihre Vertreterin, die dritte Linksaußen Alexandra Kohler (Schulterverletzung), in den Kader rückt. Gleiches würde für die zuletzt aus privaten Gründen fehlende Julia Ammann gelten. Die A-Jugendliche würde bei einem Ausfall von Patricia Puskasova, die in Göppingen einige Minuten spielte und die immer noch Schulterprobleme plagen, im Aufgebot stehen.

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