Tessa Bremmer lässt Vipers jubeln

Bad Wildungen mit 27:27 (11:15)-Remis in Bensheim

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Auf dem Weg zum 27:27-Ausgleich: Die Bad Wildunger Spielertrainerin Tessa Bremmer (Zweite von rechts) findet die Lücke zwischen den Bensheimerinnen Julia Maidhof (Dritte von rechts) und Romana Gerisch (rechts), während deren Mitspielerinnen Isabell Hurst und Lisa Friedberger (von links) sowie Passgeberin Sabine Heusdens die Szene beobachten.

Die HSG Bad Wildungen sicherte sich in Bensheim einen kaum noch für möglich gehaltenen Punkt. Aus einem 15:22-Rückstand nach 42 Minuten machten die Vipers noch ein 27:27 (11:15)-Remis, wobei Trainerin Tessa Bremmer, die als Spielerin aufgelaufen war, eine Sekunde vor Schluss den umjubelten Ausgleich erzielte.

Bensheim. Vor 780 Zuschauern in der Weststadthalle machte der Tabellenzwölfte, der nun vier Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz 14 hat, zunächst aus dem 1:3-Rückstand (5.) eine 5:3-Führung (9.). Nach 13 Minuten führte Bad Wildungen im Hessenderby beim Achten dann sogar mit 8:5 und hatte beim 9:8 (19.) letztmals die Nase vorn. 

Dann geriet der Angriff der Südwaldeckerinnen in Südhessen völlig ins Stocken und Bensheim hatte die Partie beim 12:9 nach 23 Minuten gedreht. Die Ballverluste der Gäste ließen das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm auf 15:11 (30.) und 18:12 (37.) davonziehen. Beim 22:15 (42.) und dem 25:19 (47.) sahen die Gastgeberinnen gegen bis dahin schwachen Vipers wie die sicheren Siegerinnen aus, bevor bei Bensheim der Faden völlig riss.

23:27 nach 56 Minuten 

 Bad Wildungen verkürzte auf 23:25 (54.), bevor die gastgebende HSG beim 27:23 vier Minuten vor Schluss erneut scheinbar uneinholbar in Führung lag. Doch die Nordhessinnen bewiesen Moral und glichen eine Sekunde vor Schluss durch den zweiten Treffer von Bremmer, die wegen des Ausfalls von Kreisläuferin Annika Ingenpaß (Patellasehnenprobleme) ihr Comeback als Spielerin gegeben hatte, noch zum 27:27 aus. 

Während bei Bensheim Christin Kühlborn (sieben) und Julia Maidhof (sieben Tore, davon vier durch Siebenmeter) sowie Ines Ivancok (5) die erfolgreichsten Werferinnnen waren, erzielten für die Vipers Linksaußen Miranda Schmidt Robben (6/5), Rechtsaußen Anna-Maria Spielvogel (4) und die Halbrechte Jana Scheib (4) die meisten Treffer. 

„Der Punkt ist für uns wie ein Sieg“, sagte Bremmer nach dem Bonuszähler. (jh)

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