1. Frauenhandball-Bundesliga: Befreiungsschlag der Vipers

Bad Wildungen schlägt Kurpfalz Bären mit 29:20 (14:10)

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Volle Konzentration: Die herausragende Bad Wildunger Torhüterin Manuela Brütsch (links) erwartet den Wurf von Lara Eckhardt (Kurpfalz Bären).

Die HSG Bad Wildungen kann doch noch gewinnen. Nach 0:10-Punkten setzten sich die Vipers im Kellerduell gegen die Kurpfalz Bären mit 29:20 (14:10) durch.

Bad Wildungen. Damit hat der Tabellenzwölfte nun drei Punkte Vorsprung auf das auf Abstiegsplatz 14 stehende Schlusslicht. Vor offenbar wegen des Corana-Virus nur 650 Zuschauern in der Ense-Halle erwischte Bad Wildungen gegen den Aufsteiger einen guten Start. 

Zur Freude ihrer Fans führten die Südwaldeckerinnen schnell mit 5:2 (7.) und zogen nach dem 6:4 (9.) mit einem 5:0-Lauf innerhalb von sieben Minuten auf 11:4 (17.) davon. Dann riss der Faden bei der HSG jedoch völlig und die zuvor über zehn Minuten erfolglose Mannschaft aus Ketsch verkürzte mit einem 5:0-Lauf bis auf 9:11 (25.). 

Nach dem 14:10 zur Pause blieb der Gast noch bis zum 14:16 (39.) dran, ehe die Vipers mit einem 5:0-Lauf innerhalb von fünf Minuten sich auf 21:14 (44.) absetzten. Die Kurpfalz Bären verkürzten zwar noch auf 16:21 (50.), bevor die souverän agierenden Südwaldeckerinnen noch bis zum 29:20 davonzogen. 

Während beim Gast Carmen Moser mit sechs Toren die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den Nordhessinnen Kreisläuferin Annika Ingenpaß (sechs), Spielmacherin Maria Ines Da Silva Pereira (5), die linke Rückraumspielerin Sabine Heusdens und Linksaußen Miranda Schmidt Robben (je 5/1, inklusive eines Siebenmeters) die meisten Treffer. 

„Ich bin glücklich“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nach dem eminent wichtigen Erfolg ihres Teams. (jh)

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