1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers zittern sich zum Sieg

Bad Wildungen schlägt die Kurpfalz Bären mit 32:30 (15:14)

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Sie wird gleich jubeln: Die Bad Wildunger Linksaußen Alina Otto (links) hat gegen die Ketscherinnen Lea Marmodee und Torfrau Johanna Wiethoff (rechts) zum 32:30-Endstand getroffen.

Die HSG Bad Wildungen hat sich gegen die Kurpfalz Bären zum Sieg gezittert. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Ketsch siegten die Vipers wegen des Coronavirus vor leeren Rängen in der Ense-Halle mit 32:30 (15:14).

Dabei taten sich die Südwaldeckerinnen, die in der Tabelle nun vom elften auf den zehnten Rang vorgerückt sind, gegen den Abstiegskandidaten viel schwerer als erwartet. Nach dem 0:1 (1.) und dem 4:4 (8.) konnten sich die Bad Wildungerinnen auch nach dem 9:6 in der 16. Minute gegen den Gast, den Trainer Adrian Fuladdjusch fast durchgehend überraschenderweise mit sieben Feldspielerinnen agieren ließ, nicht weiter absetzen. 

Vielmehr übernahm Ketsch nach dem 14:15 zur Pause und dem 15:15 (32.) beim 22:21 in der 44. Minute in der hektischen und zerfahrenen Begegnung wieder die Führung. Die blieb dann bis zum Schluss weiter spannend, weil sich die aggressiven Kurpfälzerinnen auch nach dem 26:28 (53.) nicht abschütteln ließen, 28:28 (56.), 29:29 (56.) und auch nach dem 29:31 durch die sehr starke Jana Scheib nicht aufgaben, 30:31 (59.), bevor letztlich Alina Otto den Vipers-Sieg mit ihrem Treffer zum 32:30 klar machte.

 Während bei Ketsch Linksaußen Rebecca Engelhardt mit sechs Treffern die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den Nordhessinnen die Halbrechte Scheib (acht) und Spielmacherin Regisseurin Maxime Struijs (acht Tore, davon zwei durch Siebenmeter) die meisten Treffer.

„Ich bin riesig erleichtert über den Sieg“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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