1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers rücken auf Rang neun vor 

Bad Wildungen schlägt Oldenburg 35:33

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Unterschiedliche Gefühlswelten: Während die beste Bad Wildungerin Sabine Heusdens (links) jubelt, ist die Oldenburgerin Isabelle Jongenelen frustriert. 

Die HSG Bad Wildungen ist auf Rang neun vorgerückt. Gegen Pokalsieger VfL Oldenburg gewannen die ersatzgeschwächten Vipers verdient mit 35:33 (17:15).

Vor 650 Zuschauern in der Ense-Halle lieferten sich beide Mannschaften von Beginn an einen Schlagabtausch, bei dem die Vipers nur beim 2:3 (3.) und 12:13 (22.) zurücklagen und zwischenzeitlich mehrfach mit drei Treffern führten. So beim 17:14 (28.) und beim 32:29 (57.), als sie längst auf die Siegerstraße eingebogen waren. 

Doch auch nach dem 33:30 durch die wie die linke Rückraumspielerin Sabine Heusdens überragende Allrounderin Sina Ritter 93 Sekunden vor Schluss, gaben die Niedersächsinnen noch nicht auf, bevor die Halbrechte Anouk Nieuenweg und Heusdens mit ihren Treffern den Sieg der Südwaldeckerinnen sicher stellten. 

Während für die Vipers Heusdens mit elf Toren, davon vier Treffer durch Siebenmeter, sowie Ritter (8) und Kreisläuferin Annika Ingenpaß (6/2) die erfolgreichsten Werferinnen waren, trafen bei den Gästen Rückraumspielerin Myrthe Schoenaker (14/8) und Linksaußen Kim Birke (7) am besten. 

„Wir sind froh, dass wir jetzt kurzzeitig auf dem neunten Tabellenplatz stehen und werden alles versuchen, diesen zu halten“, sagte die glückliche HSG-Trainerin Tessa Bremmer. (jh) 

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