Meister SG BBM Bietigheim beim 28:30 alles abverlangt

Vipers fehlen keine zwei Minuten zur Sensation

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Erzielte beim 22:25 in der 45. Minute die letzte Drei-Tore-Führung: Anna Frankova, die hier die Bietigheimerin Maren Nyland Aardahl überspringt.

Bad Wildungen – Keine zwei Minuten haben zur Sensation gefehlt: Die HSG Bad Wildungen führte lange Zeit beim amtierenden Meister SG BBM Bietigheim, ehe es doch 28:30 (14:14) hieß.

Trainerin Tessa Bremmer wollte sich eigentlich nur gut aus der Affäre ziehen, an Zählbares hatte sie nach der 29:41-Klatsche gegen Buxtehude zum Bundesliga-Auftakt nicht ernsthaft geglaubt. Aber ihre Mannschaft belehrte sie (fast) eines Besseren.

Zunächst lief in der Sporthalle am Viadukt alles nach Plan, die Gastgeberinnen führten meist mit drei Toren Vorsprung. Aber als die Vipers aus einem 13:10 ein 13:12 machen, da wurde der Favorit nervös, wechselte den Torwart und nahm eine Auszeit. Das half nichts, Annika Ingenpaß gelang der Ausgleich und Mareike Blase drehte den Spieß gar auf 13:14 (29:52). Bietigheim kam eine Sekunde vor der Sirene noch zum 14:14. 

Der Pausentee schien die Badestädterinnen auf den Geschmack nach mehr gebracht zu haben. In Durchgang zwei lagen sie abgesehen vom 21:21 in der 41. Minute stets in Führung. Den letzten Drei-Tore-Vorsprung erzielte Anna Frankova zum 25:22 nach 44:17 Minuten. Der Meister gab aber nicht klein bei und kam durch Laura Van der Heijden zum 27:27, auf das Maria Ines Da Silva Pereira mit der erneuten Wildunger Führung konterte (56:10). 

Erstmals in Durchgang zwei in Front lag der Titelträger durch Kim Naidzinavicius (Bietigheim) nach 58:13 Minuten. Auf das 28:29, erzielt vom Siebenmeterpunkt, fanden die Gäste um die neunfache Torschützin Sabine Heusdens dann keine Antwort mehr. 33 Sekunden vor Schluss mussten sie noch den 28:30-Endstand durch van der Heijden hinnehmen. (ni)

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