1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers mit guter Leistung gegen SG BBM

Bad Wildungen verliert gegen Bietigheim 18:23

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Die Lücke gefunden: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Annika Ingenpaß (Dritte von links) hat sich gegen die Bietigheimerinnen Luisa Schulze, Charris Rozemalen und Maura Visser (von links) durchgesetzt.

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen hat sich gegen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim gut aus der Affäre gezogen. Gegen den Vizemeister verloren die stark ersatzgeschwächten Vipers mit 18:23 (11:12) und bleiben weiter Zehnter.

Vor 650 Zuschauern in der Ense-Halle lag die HSG nach dem 1:0 (3.) zwar mit 2:3 (7.) hinten, bevor die Vipers die Partie drehten und zur Freude ihrer Fans drehten und mit 5:3 (11.), 7:4 (14.) und 8:5 (16.) führten. Nach dem 8:8 (19.) hatte Bad Wildungen gegen den Meister der Saison 2016/2017 auch beim 11:10 (29.) noch die Nase vorn, bevor der große Favorit das Kommando übernahm und bis zur 12:11-Pausenführung auch von einigen Entscheidungen der schwachen Schiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies profitiert hatte.

Nach dem Seitenwechsel baute Bietigheim gegen die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer seine Führung bis zum 18:11 (42.) aus, bevor Anna Frankova mit ihrem Treffer zum 12:18 (43.) die über 14-minütige Torflaute der HSG beendete. Die verkürzte danach noch bis zum 15:19 (51.), ohne aber den nicht meisterlichen Tabellenführer noch in Gefahr bringen zu können.

Bei den Südwaldeckerinnen waren Kreisläuferin Annika Ingenpaß mit fünf Treffern sowie Rückraumspielerin Sabine Heusdens (vier Tore, davon eines durch Siebenmeter) die besten Werferinnen, während bei den verlustpunktlosen Gästen die Rückraumkräfte Karolina Kudlacz-Gloc (4) und Anna Loerper (4/2) am erfolgreichsten waren. „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft“, sagte HSG-Trainerin Bremmer in Anbetracht ihres nur zehnköpfigen Kaders trotz der Niederlage. (jh)

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