1. Frauenhandball-Bundesliga: Offenbarungseid der Vipers

Bad Wildungen verliert gegen Mainz mit 26:30

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Trifft gleich mit links: Die Bad Wildunger Rechtsaußen und Rechtshänderin Miranda Schmidt-Robben (rechts) hat sich bei ihrem Comeback gegen die Mainzerin Nina Reißberg am Kreis durchgesetzt und erzielt das 8:7.

Die Lage für die HSG Bad Wildungen im Kampf um den Klassenerhalt wird immer prekärer. Nach der 26:30 (10:13)-Niederlage gegen das bisherige Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 fielen die Vipers um einen Tabellenplatz auf Relegationsrang 13 zurück und müssen um ihre Zukunft in der 1. Frauenhandball-Bundesliga bangen.

Bad Wildungen. Nur aufgrund der um 30 Treffer besseren Tordifferenz gegenüber den Kurpfalz Bären stehen die Südwaldeckerinnen nach der dritten Niederlage in Folge nicht auf Abstiegsrang 14. 

Vor 850 Zuschauern in der Ense-Halle führte Bad Wildungen gegen den Aufsteiger bis zum 3:2 (5.), um nach dem 3:4 (8.) beim 8:7 in der 21. Minute durch die zurückgekehrte Miranda Schmidt-Robben zum letzten Mal die Nase vorne zu haben. Nach dem 10:8 (25.) und dem 12:9 (28.) zog der Neuling gegen die in allen Belangen enttäuschenden Gastgeberinnen bis auf 18:11 in der 39. Minute davon. 

12:19 nach 41 Minuten 

Nach dem 12:19 (41.) verkürzte Bad Wildungen zwar auf 19:22 (48.) und hielt bis zum 22:25 (53.) noch halbwegs mit, ehe Mainz, angeführt von seiner mit 14 Treffern überragenden Halblinken Alicia Soffel, welche die Vipers trotz mehrerer offensiver Deckungsformationen überhaupt nicht in den Griff bekamen, beim 28:24 in der 56. Minute endgültig auf die Siegesstraße eingebogen war. 

Während beim Gast neben Soffel Rechtsaußen Franziska Fischer mit fünf Treffern die erfolgreichste Werferin war, erzielten bei den sehr schwachen Nordhessinnen Rückraumspielerin Sabine Heusdens und Kreisläuferin Annika Ingenpaß mit je fünf Toren, davon jeweils eines durch einen Siebenmeter, die meisten Treffer.

„Der Sieg von Mainz ist verdient. Wir waren nicht in der Lage das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte die völlig frustrierte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nach dem Offenbarungseid ihrer Mannschaft. (jh)

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