Frauenhandball: Vipers-Kampf nicht belohnt

Bad Wildungen verliert gegen Thüringer HC mit 28:31

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Kaum zu stoppen: Die überragende Bad Wildungerin Romy Bachmann-Morf (Mitte) wird von den Thüringerinnen Nina Müller (links) und Lydia Jakubisova attackiert. Hinten Anouk Nieuwenweg.

Bad Wildungen – Als Bad Wildungens Abwehrchefin Maxi Mühlner beim Stand von 28:29 (56.) nach einem Foul gegen Thüringens Kapitänin Iveta Luzumova eine Zeitstrafe erhielt und Josefine Huber den fälligen Strafwurf zum 30:28 verwandelte, standen die Weichen endgültig auf Sieg für den Meister beim Tabellenzehnten. Nach einem Fehlwurf der zuvor mit zehn Treffern überragenden Halblinken Romy Bachmann-Morf machte die beim THC mit ebenfalls zehn Toren herausragende Luzumova den Sack mit ihrem letzten Treffer dann endgültig zu. 

„Die Zwei-Minuten-Strafe gegen Maxi war die Entscheidung. Damit war unsere Chance auf eine Überraschung weg. Ein Siebenmeter hätte da, wenn überhaupt, völlig ausgereicht“, kritisierte HSG-Trainerin Tessa Bremmer die Schiedsrichter Lars Geipel und Marcus Helbig. 

Dabei hatten die Gäste nach 45 Minuten beim Stand von 25:19 schon wie der sichere Sieger ausgesehen, bevor die Vipers mit riesiger Moral und einem 5:0-Lauf bis auf 24:25 (52.) verkürzten und angeführt von der wie aufgedreht spielenden Bachmann-Morf bis zum 28:29 (56.) durch einen Treffer der eingewechselten Torfrau Anne Bocka ins leere THC-Tor weiter dran blieben.

Beim 13:12 (22.) durch das vierte Tor ihrer gut aufgelegten Halbrechten Anouk Nieuwenweg hatte die HSG letztmals geführt, bevor der THC auf 17:13 davon zog. Zwar beendete Romy Bachmann-Morf mit dem 14:17 (31.) die neunminütige Torflaute der Nordhessinnen, doch dann ereilte der THC, gestützt auf Torfrau Jana Krause auf 25:19, und hatte letztlich das bessere Ende für sich. (jh)

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