Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert 28:35 gegen Thüringer HC

35 Minuten sehr gut mitgehalten

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Da kann die Thüringerin Lydia Jakubisova (l.) nur stauen: Viper Petra Nagy (M.) hat die Lücke zwischen ihr und Macarena Aguilar Diaz gefunden. 

Bad Wildungen. Die HSG Bad Wildungen scheint trotz der 28:35 (16:18)-Niederlage gegen Meister Thüringer HC für das wichtige Auswärtsspiel am nächsten Samstag in Celle gerüstet.

Gegen den favorisierten Tabellenzweiten hielt die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer bis zur 35. Minute beim Stand von 19:20 sehr gut mit, bevor das Team von Trainer Herbert Müller mit einem 7:0-Lauf innerhalb von neun Minuten entscheidend auf 27:19 davon zog.

Vor 800 begeisternden Zuschauern in der Ense-Halle hatte sich die HSG nach dem 3:3 (5.) und dem 5:8-Rückstand in der elften Minute nicht abschütteln lassen, sondern konnte sogar zum 9:9 nach 17 Minuten ausgleichen. 

Neun Minuten Torflaute

Nach dem 12:13 (26.) ging der THC gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause, bevor die Gäste die neunminütige Torflaute der Vipers bis zum 20:27 (44.) durch die fünffache HSG-Torschützin Petra Nagy nutzten, um sich entscheidend abzusetzen.

Doch auch danach bewiesen die Südwaldeckerinnen Moral, wobei Anouk Nieuwenweg (8 Tore, vier durch Siebenmeter) die meisten Treffer für Bad Wildungen erzielte. Beste Torschützinnen beim THC waren Katrin Engel (9/4), Manon Houette (6) und Iveta Luzumova (6/1) erzielten. 

„Wir haben nie aufgegeben“, war Bremmer trotz der klaren Niederlage mit der Leistung ihres Teams vor allem vor dem Seitenwechsel zufrieden. 

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