Vipers reagieren auf angespannte Personalsituation

Miranda Schmidt-Robben gibt gegen Mainz ihr Comeback

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Vor dem Comeback: Miranda Schmidt-Robben, hier beim Final Four im DHB-Pokal am 20. Mai 2018 gegen TuS Metzingen, eines ihrer bisher letzten Spiele für die Vipers.

Überraschende Personalie bei den Bad Wildunger Vipers: Vor dem Kellerduell gegen Mainz kehrt Miranda Schmidt-Robben ins Team des Handball-Erstligisten zurück.  

Bad Wildungen - Die erfahrene niederländische Außenspielerin, die am Ende der Saison 2017/2018 ihren Rücktritt erklärt hatte, wird bereits an diesem Samstag in der Ense-Halle (Beginn 19 Uhr) wieder auf dem Parkett stehen. Sie wird nach Mitteilung der Vipers mit der Nummer 21 auflaufen.

Mit dieser Personalentscheidung setze die Geschäftsführung der HSG ein wichtiges Signal für das Team und sorge gleichzeitig für mehr Entlastung der bisweilen angespannten Personaldecke, heißt es in einer Pressemitteilung. „Mit Miranda konnten wir eine charakterstarke Führungsspielerin für uns erneut gewinnen“, sagte  Trainerin Tessa Bremmer, „sie ist eine anerkannte Persönlichkeit auf und neben der Platte und wird das junge Team deutlich über ihr sportliches Können hinaus für die übrige Saison stärken.“

Eine echte Bauchentscheidung

„Der Anruf von Tessa kam völlig unerwartet“, sagte Schmidt-Robben, die sich  stets fitgehalten hat. "ich habe erst mal im Keller geschaut, ob die Handballschuhe noch da sind und dann nach Rücksprache mit meiner Familie aus dem Bauch heraus entschieden, es noch einmal zu versuchen“, berichtete sie.

Die zweifache Mutter war über Jahre eine der Leistungsträgerinnen der Vipers und hat in der Zwischenzeit verschiedene Aufgaben rund um den Handball wahrgenommen. „Es wird ein ganz besonderer Moment für mich sein wieder in der Ense-Halle aufzulaufen - insbesondere, wenn mich unser jüngster Sohn das erste Mal auf dem Spielfeld sieht“, so die niederländische Außenspielerin.

Vipers gehen positiv ins neue Jahr

Die Verantwortlichen der Vipers gehen nach dem Auswärtsspiel in Leverkusen, das mit 24:25 verloren ging, positiv in das neue Jahr. „Mit der Nachverpflichtung gewinnen wir deutlich an Erfahrung und Sicherheit hinzu – insbesondere nachdem wir in den vergangenen Spielen oftmals das letzte Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten“, kommentierte Geschäftsführer Uwe Gimpel die Personalie und ergänzte: „Willkommen zurück, Miranda!“

Für das Heimspiel am Samstag gegen den Tabellennachbarn aus Mainz gibt es an der Abendkasse noch Tickets. 

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