Bad Wildungerinnen beim 28:31 Punktgewinn nahe

Vipers-Rumpfteam liefert Buxethude großen Kampf

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Unter dem strengen Blick des Schiris: Bad Wildungens Mariel Beugels, die wie fast alle Feldspielerinnen 60 Minuten durchhalten musste, nimmt Anlauf gegen die Buxtehuderinnen Lisa Prior (links) und Jessica Oldenburg.

Buxtehude. Großen Respekt des Gegner hat sich die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim zum Abschluss der Handball-Bundesliga der Frauen verdient. Im letzten Saisonspiel unterlagen die Vipers 28:31 beim Buxtehuder SV.

Mit nur sieben Feldspielerinnen nach Buxtehude gekommen, lieferten die Bad Wildungen Vipers am Samstagabend den Gastgeberinnen einen großen Kampf, brachten diese sogar an den Rand einer Niederlage. 

Trainerin Tessa Bremmer hatte trotz großer Personalnot darauf verzichtet, sich selbst auf dem Spielberichtsbogen einzutragen und in Kauf genommen, dass sie kaum Wechselmöglichkeiten hatte. So wurde das letzte Bundesliga-Saisonspiel in Buxtehude noch einmal zu einem wahren Kraftakt für die jede noch einsatzfähige Spielerin der Vipers. Nur Petra Nagy und Mariel Beugels durften sich auf der Position Rückraummitte abwechseln, alle anderen mussten 60 Spielminuten lang ohne Erholungspause durchhalten.

Beim Tabellenvierten, der für den Eurocup qualifiziert ist, konnten die Gäste bis zum 8:8 mithalten. Dann zogen die Norddeutschen mit sechs Toren davon. Nach einer Vorentscheidung sah es aus, als die Vipers fünf Minuten nach der Pause sogar mit 14:23 und dann mit 16:25 in Rückstand gerieten. 

Doch aus diesem Rückstand von neun Toren machten sie in weniger als 20 Minuten einen 26:26-Gleichstand; unter anderem durch acht Tore in Folge. 

Als Miranda Schmidt-Robben aussichtsreich an ihrer früheren Vereinskameradin Julia Gronemann im Buxtehuder Kasten scheiterte und damit das 28:28 verpasste, kassierten die Wildungerinnen im Gegenzug durch Emily Bölk per Siebenmeter den K.o.-Schlag zu 27:29. Das war 90 Sekunden vor Schluss dann wirklich die Vorentscheidung zugunsten des BSV. (r)

Was Trainerin Tessa Bremmer zum Abschluss der Saison sagte und wie das Spiel genau lief, lesen Sie in der WLZ vom 22.05.

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