Wildunger Vipers wollen peinlichen Auftritt in Oldenburg vergessen machen

Klares Ziel: In Blomberg eine Reaktion zeigen

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Das Tor im Blick: So frei wie hier beim 30:22 gegen Neckarsulm und Luisa Gerber (links) hofft die Bad Wildunger Außen Anna-Maria Spielvogel (Mitte) auch im Blomberg zum Wurf zu kommen. Rechts ihre Teamkollegin Sabine Heusdens. 

Bad Wildungen. Letztes Spiel des Jahres, und die Vipers und ihre Trainerin Tessa Bremmer haben ein klares Ziel: Ihr klares Ziel ist es, Zwei Punkte mitnehmen, zumal wir im Januar gegen die Topteams Thüringen und Bietigheim antreten müssen.“

„Das Spiel in Oldenburg war schon peinlich. Das kann man nicht anders sagen“, sagt Bremmer über die 25:33-Klatsche am vergangenen Samstag beim VfL. Die Trainerin erwartet „eine Reaktion“ und damit auch eine Wiedergutmachung ihrer Mannschaft am Samstag (16.30 Uhr, Ulmenhalle) in Blomberg. 

„Wir haben gesagt, dass wir ins Mittelfeld wollen. Um das zu erreichen, müssen wir am Samstag punkten, nachdem wir in Leverkusen und Oldenburg Zähler liegen gelassen haben“, sagt Bremmer.

Derzeit steht ihre Mannschaft direkt vor den Lipperinnen auf dem neunten Platz, den die Südwaldeckerinnen auch als Zielsetzung für diese Saison ausgegebnen haben. „Wir haben eine gute Chance in Blomberg zu punkten“, ist Bremmer überzeugt. Dazu sei aber eine andere Einstellung als in Oldenburg nötig, „wo viele Spielerinnen einen schlechten Tag hatten“.

Heusdens Option am Kreis

Ganz gut agierte die zurückgekehrte Sabine Heusdens, die überraschend am Kreis spielte. Die gelernte Rückraumspielerin machte in den 25 Minuten dort ihre Sache ganz gut. „Ich denke notgedrungen immer über Alternativen nach und wie ich für Spielerinnen wie Tamara Entlastung schaffen kann“, sagt Bremmer. Für sie ist Heusdens weiter eine Option am Kreis, wobei die 29-Jährige in Blomberg aber zunächst wieder als Spielmacherin zum Einsatz kommen soll.

Ihre Stammformation, bei der nur fraglich ist, ob wie in Oldenburg Rinka Duijndam oder die Schweizerin Manuela Brütsch im Tor beginnen werden, will Bremmer in Lippe zunächst auf das Handball-Feld schicken.

Respekt vor Alicia Stolle

„Blomberg zeichnet sich durch seinen Kampf- und Mannschaftsgeist aus“, sagt Bremmer. Sie sieht Nationalspielerin Alicia Stolle auf halbrechts, „sie ist sehr gefährlich“, sowie die Torfrauen Anna Monz und Melanie Veith als herausragende Kräfte des Zehnten an. Bei dem haben die Vipers in den bisherigen fünf Erstligaspielen fünfmal verloren, sodass es auch wegen dieser unrühmlichen Statistik Zeit für die von Bremmer geforderte Reaktion und einen Sieg in der Ulmenhalle wäre. (jh)

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