Personalien zum Turnier in Fritzlar: Magg verletzt, Kallenberg neu

Domstadt-Cup: Bad Wildungen gewinnt zweimal locker

+
Im Testspiel gegen Kirchhof war noch alles gut: Vanessa Magg beim Wurf. Hinten Vipers-Teamkollegin Alina Otto, links und rechts Sina Ritter und Diana Sabljak von der SG Kirchhof. 

+ + + Aktualisiert + + +  Fritzlar. Die Bad Wildunger Vipers sind mit den zwei erwarteten Erfolgen in den 8. Domstadt-Cup in Fritzlar gestartet. Unter den Torschützinnen war auch die Neue.

Das erste Gruppenspiel gegen den gastgebenden Drittligisten SV Gemania Fritzlar gewannen die Vipers mit 26:16. Sogar 28:6 hieß es nach den 40 Minuten gegen den TV Beyeröhde aus Wuppertal.

Am Mittag hatten die Vipers eine Hiobsbotschaft verkündet. Neuzugang Vanessa Magg habe bei einem Trainingsunfall eine Verletzung im Knie erlitten, teilte Simon Hallenberger aus dem Marketing des Handball-Erstligisten mit. Gewissheit über die Schwere der Verletzung werde eine Untersuchung beim Spezialisten in der kommenden Woche bringen. Auf der Facebook-Seite der Vipers wird eine Schädigung des Kreuzbands angedeutet. Die Österreicherin werde "bis auf Weiteres pausieren müssen".

Die Vipers hatten die 21-Jährige Ende April vom Zweitligisten Füchse Berlin verpflichtet Sie kann auf allen Rückraumpositionen variabel eingesetzt werden, die Rechtshänderin gilt vor allem als stark in der Defensive.

Josepha Kallenberg: Gelegenheit genutzt

Maggs Verletzung ist bereits der zweite Rückschlag während der Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison. Erst vor einer Woche hatten die Vipers das Karriereaus von Lisa-Marie Preis wegen anhaltender Knieprobleme bekanntgeben müssen, ebenfalls eine Rückraumspielerin.

Hallenberger gab an diesem Samstag jedoch im Gegenzug eine Nachverpflichtung bekannt: Josepha Kallenberg vom Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau setzte Trainerin Vanessa Bremmer bereits beim Domstadt-Cup in Fritzlar an diesem Samstag ein. Die 25-Jährige beginnt laut Hallenberger im Raum Kassel eine Ausbildung.

"Wenn sich solche Gelegenheiten bieten, muss man sie nutzen", begründete Hallenberger Neuzugang Nummer sieben für diese Saison. Kontakte hätten bereits bestanden. Kallenberg spielt auf den Außenpositionen, sie war in Zwickau Teamkollegin der Ex-Viper Petra Nagy.

Die ersten beiden Gruppenspiele

SV Germania Fritzlar - HSG Bad Wildungen 16:26. Die Vipers zeigten sich mit Höhen und Tiefen. Während sie gute Tempogegenstöße spielten, schlichen sich in ihr aufgebautes Angriffssspiel immer wieder technische Fehler ein. Das bekam die Abwehr samt der beiden eingesetzten Torhüterinnen Bocka und Brütsch zu spüren, obwohl sie insgesamt gut stand.  Anna Frankova zeigte sich mit fünf Toren am treffsichersten.

Die weiteren Tore: Rainohova, Blase, Otto, Mühlner je 3; Kallenberg, Spielvogel, Struijs, da Silva Pereira je 2;  Heusdens.

Bad Wildungen - Beyeröhde 28:6. Das Ergebnis spricht für sich. Der mit schmalem Kader angereiste Zweitligist aus Wuppertal hatte dem über 40 Minuten anhaltenden Tempospiel der Vipers wenig entgegenzusetzen. Der Favorit überzeugte sowohl in der Abwehr wie im Angriff, Trainerin Tessa Bremmer gab allen fitten Spielerinnen Einsatzzeiten. In dieser Partie traf Anna-Maria Spielvogel (fünf) am häufigsten.

Die weiteren Tore: Otto, Scheib, Struijs, Mühlner je 3; Kallenberg, Rainohova, Frankova, Blase (1), Heusdens (1) je 2; da Silva Pereira.

An diesem Sonntag treffen die Vipers im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Finale auf die HSG Bensheim/Auersbach. Anwurf ist um 12.30 Uhr.   

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare