HSG Bad Wildungen verliert gegen personell geschwächten TuS Metzingen

Die große Chance nicht genutzt - Vipers 29:32

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Davon gerannt: Die starke Bad Wildungerin Rechtsaußen Annika Busch (links) wird von Maren Weigel (Metzingen) verfolgt.

Bad Wildungen. Trotz einer guten Leistung musste sich die HSG Bad Wildungen dem Dritten TuS Metzingen mit 29:32 (14:14) geschlagen geben. Die große Chance zu punkten, nutzte der Elfte trotz des Fehlens der Metzinger Nationalspielerinnen Anna Loerper und Julia Behnke nicht. 

Zudem mussten die Gäste auch noch auf Rückraumakteurin Luca Szekerczes (Trauerfall) verzichten. Doch als Tonje Loseth 47 Sekunden vor Schluss zum 30:28 traf, war die sehr sehenswerte Partie entschieden und der Rest nur noch Ergebniskosmetik. 

Das 31:28 durch Ina Großmann 17 Sekunden vor Schluss war gleichzeitig die erste Drei-Tore-Führung seit dem vom 3:6 (12.) in der bis dahin sehr ausgeglichenen Partie, in der die sehr starke Laura Vasilescu mit ihrem 14. Tor und ihrem siebten Siebenmetertreffer zum 27:27 (56.) den letzten Ausgleich der Vipers erzielt hatte. 

Dem Hochgeschwindigkeitshandball der Gäste hatte der Elfte vor nur 400 Zuschauern in der Ense-Halle bis zum 1:5 zunächst wenig entgegenzusetzen, was daran lag, dass die HSG im Angriff einfach zu viele Fehler machte, welche die äußerst schnell spielenden Metzingerinnen mit Tempogegenstoßtoren bestraften. 

Als Bad Wildungen diese minimierte, gelang es der HSG in der rasanten Partie aus dem 3:6-Rückstand eine 7:6-Führung (15.) zu machen, nach der sich ein intensiv geführter Schlagabtausch entwickelte, bei dem sich bis zum 24:26 (52.) zunächst keine Mannschaft auf zwei Tore absetzen konnte. 

Nach dem 23:24 (47.) hatte die gute HSG-Torhüterin Manuela Brütsch mehrfach eine höhere Gästeführung verhindert. 

Was Trainerin Tessa Bremmer bedauerte und warum Annika Busch vom Feld humpeln musste, lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag!

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