Zwei weitere Verletzte bei den Bad Wildunger Handball-Frauen

Schock für die Vipers: Saison-Aus für Vasilescu und Struijs 

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Der Blick von Laura Vasilescu spricht Bände: Schmerzhaft w ar die Verletzung, die die Rückraumspielerin der Vipers im Spiel gegen den Thüringer HC erlitten hat; Physiotherapeut Thomas Schmidt kümmerte sich um Vasilescu.

Bad Wildungen – Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bei der HSG Bad Wildungen bestätigt: Laura Vasilescu wird wegen eines Knorpelschadens im Knie in dieser Saison nicht mehr spielen können.

Die Rückraumspielerin des Frauen-Handball-Bundesligisten muss operiert werden, wie sich herausgestellt hat. „Das ist natürlich extrem bitter für Laura“, sagt Trainerin Tessa Bremmer.

Im Spiel gegen den deutschen Meister Thüringer HC (28:31) war Vasilescu ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und konnte anschließend nicht mehr auftreten. Eine MRT-Untersuchung zeigte, dass am ohnehin vorgeschädigten Knie ein weiteres Stück Knorpel abgebrochen ist. 

Wie es mit Vasilescu weiter geht, ist ungewiss und kann laut Bremmer erst nach der Operation entschieden werden. Klar ist, dass die Rumänin in dieser Saison nicht mehr spielen wird. 

Vipers-Lazarett wird immer größer

Und damit vergrößert sich das Lazarett der Vipers weiter. Neben Vasilescu und Busch steht auch Rückraumspielerin Lisa-Marie Preis seit Monaten wegen eines Kreuzbandschadens auf der Ausfallliste. Spielmacherin Maxime Struijs wurde an der Schulter operiert, auch sie dürfte nach dem Riss der Bizepssehne in dieser Saison nicht mehr spielen.

Schon operiert: Auch Maxime Struijs kann diese Saison nicht mehr spielen. Foto: malafo/Archiv

Dem Kader fehlen so vier wichtige Spielerinnen. „Das ist schon heftig“, weiß die Trainerin, die aber auch nicht jammern möchte. „Die halbe Liga hat in dieser Saison mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen. Wir müssen damit zurecht kommen und noch enger zusammenrücken.“ 

Zwar bemühte sich Bremmer in den vergangenen Tagen noch um Verstärkungen, doch es ist unwahrscheinlich, dass bis zur Schließung des Transferfensters in der kommenden Woche etwas passieren wird.

Die Spielerinnen der Vipers stehen vor einem langen Wochenende, von Donnerstag bis Sonntag gab Bremmer ihrem Kader frei. Die Trainerin selber verbringt die Tage mit ihrer Familie im Disneyland in Paris. Zeit, um Kräfte für die kommenden Aufgaben zu mobilisieren. Nach dem Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe (16. Februar) folgt das richtungsweisende Kellerduell bei der Neckarsulmer Sport-Union (23. Februar).

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