Vereinsvertretersitzung Fußballkreis Waldeck: Fehlende Pässe teure Angelegenheit

Abklatschen vor dem Anpfiff

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Hand in Hand. So geht es künftig auf den Sportplätzen im Fußballkreis Waldeck zu: Der Handschlag gehört ab der Rückrunde zum guten Ton. Hier üben das schon mal Sebastian Wolf (Altenlotheim) und Daniel Sinemus (Mengeringhausen).  

Stormbruch. Fehlende Spielerpässe, Schiedsrichtermangel, Ehrenamtspreise, eine neue Begrüßungsregel vor dem Anstoß und Terminabsprachen standen im Mittelpunkt der Vereinsvertretersitzung für die Waldecker Fußballclubs der Kreisoberliga, und den Kreisligen A, B und C.

 Der Fußballausschuss unter dem Vorsitz von Kreisfußballwart Peter Bauschmann zog am Dienstagabend im Saal der Stormbrucher Gaststätte „Zum Kornhaus“ eine Bilanz über die Vorrunde, machte auf häufig auftretende Fehler aufmerksam und informierte über Neuigkeiten.

„Achtet besser auf die Spielpässe“. Diesen Hinweis gab Gottfried Henkelmann, Klassenleiter der Kreisligen A, B, C1, den Vereinsvertretern mit auf den Heimweg, denn allein in der Vorrunde sei bereits 440 Euro Strafgeld angefallen, „das wir gut und gerne sparen könnten“, auch deshalb, weil ein fehlender Pass noch vier Tage nach dem Spiel nachgereicht werden könne. „Pass kopieren und diese Kopie an mich oder Peter Bauschmann mailen“, betonte Henkelmann. 15 Fälle von Strafgeldzahlung wurden in der Vorrunde gezählt, drei in der A-Liga, neun in der B-Liga und drei in C-Ligen.

Personalausweis vorzeigen

Henkelmann wies auch noch mal auf eine Regel hin, die seit Juli 2015 gilt: Ist kein Spielerpass vorhanden, muss sich der Kicker beim Schiedsrichter spätestens eine halbe Stunde nach dem Spiel legitimieren, durch Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. „Falls dies nicht geschieht, gilt auch ein gewonnenes Spiel als verloren“, betonte Henkelmann und er mahnte noch mal in die Runde: „Haltet dem Schiedsrichter dieses Legitimationspapier unter die Nase, sonst droht Unheil.“

Auf eine noch nicht ausreichende Zahl der Anmeldungen für den Neulingslehrgang für Schiedsrichter, der am 29. Januar in der Korbacher Union Schänke beginnen soll, berichtete Kreisschiedsrichterobmann Matthias Henkelmann. „Bisher sind acht Anmeldungen eingetroffen, wir brauchen aber mindestens zehn, sonst findet der Lehrgang nicht statt.“ Henkelmann richtete einen Appell an die Vereinsvertreter, verstärkt nach möglichen Kandidaten zu suchen, denn „erstmals ist die Zahl der Schiedsrichter in Waldeck unter 100 gefallen“.

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