Fußball-Gruppenliga

Ärger auf beiden Seiten - SV Freienhagen holt beim 2:2 in Altenlotheim ersten Punkt

 Timo Heinemann (links)  von der SV Freienhagen  und Nils Backhaus (Altenlotheim).
+
Aufwärtstrend: Timo Heinemann (links) und seiné Teamkollegen von der SV Freienhagen haben nach neun Spielen den ersten Saisonzähler eingefahren. Das Bild zeigt Heinemann im Kopfballduell mit Nils Backhaus (Altenlotheim).

Dieses Derby war nichts für schwache Nerven. Aber am Ende waren weder der TSV Altenlotheim noch die SV Freienhagen/Sachsenhausen mit dem 2:2 (0:1) zufrieden.

Altenlotheim – Dabei ging der Wunsch von Gästetrainer Andreas Josefiak, endlich die Null auf der Punktehabenseite verschwinden zu lassen, in Erfüllung. Allerdings war sein Team auch nur knappe 150 Sekunden vom ersten Dreier entfernt. „Daher war das Remis ein stückweit ärgerlich.“

TSV-Spielertrainer Robin Wissemann sprach auch von zwei verlorenen Punkten. „Nach der ersten Halbzeit hätten wir schon 5:1 führen müssen und nicht mit 0:1 in die Kabinen gehen.“

Für das Tabellenschlusslicht begann die Partie nach Wunsch. Nach einer zu kurzen Abwehr traf Timo Heinemann (8.) mit einer Direktabnahme zur Führung.

Danach waren aber die Gastgeber am Drücker. Marc-André Garthe hatte gleich mehrere Tormöglichkeiten Sein Schuss (10.) wurde zur Ecke abgefälscht, kurz danach parierte Torwart Julian Paul einen Kopfball und einen Schuss glänzend, dann scheiterte Garthe (24.) mit seinem Seitfallzieher am SV-Keeper und drei Minuten später schoss er in aussichtsreicher Position übers Tor.

Auch als Nils Backhaus eine Neuschäfer-Flanke direkt nahm, scheiterte er am guten Gästekeeper. In der 44. Minute musste TSV-Torwart Mattersberger einen Kopfball von Heinemann klären. Das Spiel nach dem Pausentee beschrieb Josefiak so: „Es war in allen Belangen eine verrückte zweite Halbzeit mit reichlich Hektik.“ Der zweite Abschnitt war geprägt von einer Fülle von gelben Karten und drei gelb-roten Kartons.

Es begann gut für Garthe, denn er traf endlich zum Ausgleich (46.) Nach einem weiten Einwurf reagierte er mit einer schnelle Drehung am schnellsten und spitzelte den Ball ins lange Eck.

„Danach dachten wir, nun läuft es zu unseren Gunsten“, sagte Wissemann. „Aber leider haben wir zu wenig investiert.“ Nach einer Ecke köpfte Eugen Ruf (76.) aus fünf Metern zum 1:2 ein. In der hektischen Schlussphase mussten Christian Weishaupt, Julian Schneider und Eugen Ruf innerhalb von vier Minuten per Ampelkarte den Platz verlassen, zudem gab es eine rote Karte für einen TSV-Betreuer.

„Ich habe in der Schlußphase ein Foulspiel im Strafraum an unserem Spieler gesehen. Wenn der Unparteiische auf Elfmeter entscheidet kann es 3:1 stehen und die Partie ist gelaufen“ ärgerte sich Josefiak. So stand es bis zur 90. Minute 2:1 für die Gäste, dann unterlief Nico Müller ein Handspiel und Wissemann trifft per Elfmeter.  bb

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare