Nach 2:0-Sieg in Neukirchen Spitzenreiter der Extrarunde - Zwei Teams gehen hoch 

Eintracht Edertal vor dem Gruppenliga-Aufstieg

+
Feiernde Eintracht:  Eugen Ruf, Simon Heck, Dashmir Elmazi und Artur Radig beim Torjubel. (Archivbild)

Neukirchen. Die Edertaler Eintracht hält in der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga die besten Trümpfe in der Hand. Nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg an diesem Samstag beim SC Neukirchen geht der Waldecker Vizemeister als Spitzenreiter in den letzten Spieltag - und es reicht ihr der zweite Platz zum Aufstieg. 

Weil der Kasseler Vertreter TuSpo Grebenstein vor etwa 3000 Zuschauern (!) mit 2:0 beim FSV Thalau den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte, steigen aus der Extrarunde der Kreisoberligisten nun zwei Teams auf. "Wir haben uns heute das Endspiel am Mittwoch verdient", sagte Trainer Günther Klose zum zweiten Sieg seiner Mannschaft. Gegner ist dann vor eigenem Publikum die SG Herleshausen, die sich am vorletzten Spieltag mit einem 2:2 vom TSV Wolfsanger trennte und nun einen Punkt hinter den Edertalern rangiert.

Drei Platzverweise gegen offenbar frustrierte Neukirchner spielten den Gästen bei regnerischem Wetter gegen Ende der Partie in die Karten. Allerdings stellten sie die meiste Zeit die bessere Mannschaft, vor allem in der zweiten Halbzeit. 

Erst Pfostentreffer, dann das 1:0 

MIn der ersten Hälfte besaß die Eintracht allenfalls leichte Vorteile und hatte bei ihrem Treffer Glück. Der Neukirchner Benedikt Jäckel schloss den gefährlichsten Angriff der Gastgeber mit einem Pfostenschuss ab, den direkten Gegenzug nutzte Alen Muratovic nach einem Konter zum 1:0 für die Eintracht in der 43. Minute.

Nach der Pause machten die Edertaler sofort Druck und hatten den Gegner so weit im Griff. Etwa zwischen  der 70. und 80. Minute aber nahmen sie eine kleine Auszeit und erlaubten dem Gegner drei gute Torchancen - die beste vergab der gerade eingewechselte Fabian Mader aus etwa einem Meter.

Zweimal Gelb-Rot, einmal Rot

Danach wurde Schiedsrichter Christoph Jonek zum Hauptdarsteller. Erst sah Süleyman Goekhan die Gelb-Rote Karte für ein Foul (82.), vier Minuten später musste Tobias Fait mit Knallrot gehen, er sollte bei einem harten Zweikampf die Hand im Gesicht von Dashmir Elmazi gehabt haben. Schließlich erhielt auch Jäckel die Ampelkarte für ein Foul an Elmazi. Den dafür fälligen Elfmeter verwandelte Artur Radig in der vorletzten Minute zum 2:0 für seine Farben. (ahi/mn) 

  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare