Fußball-Verbandsligist holt Masterpokal in Mengeringhausen

CSC Kassel setzt Siegesserie fort

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Und schon wieder ist er drin. Robin Pieper von der SG Goddelsheim/Münden war beim TuSpo-Hallenmasters der erfolgreichste Torschütze. 

Hattrick für den CSC Kassel. Der Fußball-Verbandsligist hat sich zum dritten Mal in Folge den Sieg beim Hallenmastersturnier des TuSpo Mengeringhausen gesichert.

Unter den Zuschauern auf den gut besuchten Rängen in der Großsporthalle gab es über die Finalteilnehmer keine zwei Meinungen. Mit dem CSC Kassel und dem Gruppenligisten SG Goddelsheim/Münden hatten wohl auch die besten Mannschaften des Turniers das Endspiel erreicht.

Die Lichtenfelser hatten aber beim 1:4 kaum eine Siegchance gegen den Titelverteidiger. Sie konnten sich lange Zeit bei ihrem Keeper Marius Hühner bedanken, der sein Team mit gelungenen Paraden lange Zeit im Spiel hielt. Beim 0:1 durch Florian Steinhauer war er allerdings machtlos. Nach einem Lattentreffer von Jan Iksal glich die SG durch Philipp Rothe zum 1:1 aus.

Der Gruppenligist stemmte sic vor allem mit großer Einsatzbereitschaft gegen die drohende Niederlage, aber in den letzten fünf Minuten setzten sich dann die cleveren CSC-Kicker durch. Noch zweimal Florian Steinhauer (2) und Christian Reuter schraubten das Resultat auf 4:1 für Kassel.

Mit drei Siegen und 20:7 Treffern hatte der spätere Mastersieger souverän die Vorrunde vor dem TuS Bad Arolsen gewonnen. Die Badestädter brachten das Kunststück fertig. mit nur drei Punkten das Halbfinale zu erreichen. In der anderen Gruppe setzte sich die SG Goddelsheim/Münden mit sieben Zählern vor dem SC Blau-Gelb Korbach (6) durch. Der Gruppenligist ließ nur in der Auftaktpartie gegen Gastgeber TuSpo Mengeringhausen beim 1:1 Punkte liegen.

Im Halbfinale besiegten die Lichtenfelser den TuS Bad Arolsen mit 3:1, während der SC Blau-Gelb Korbach mit 2:7 gegen CSC Kassel in das kleine Finale musste.

Bei den Korbachern war im Spiel um Platz drei die Luft raus und sie unterlagen den Arolsern mit 1:7. Nur die ersten Minuten im kleinen Finale waren ausgeglichen. In der fünften Minute eröffnete Dominik Gildt den Torreigen mit dem 1:0 für die Residenzstädter.

Christian Schmid konnte zum 1:1 ausgleichen, doch schon im Gegenzug stellte Kevin Sobotta die TuS-Führung wieder her.

Als Korbach in Unterzahl geriet, schraubten Müller und Sobotta das Ergebnis auf 4:1. Julius Müller erhöhte auf 5:1, ehe Justin Wäscher mit einem Doppelpack das Endergebnis herstellte.

Nach der Partie wurden die Lichtenfelser Marius Hühner (bester Torwart) und Robin Pieper (bester Torschütze) und der CSC-Akteur Florian Steinhauer (bester Spieler) ausgezeichnet.

Obwohl es für die Veranstalter immer schwieriger wird, Mannschaften für ein Hallenturnier zu gewinnen, war der gastgebende TuSpo mit dem dreitägigen Turnier zufrieden.

Eine gute Organisation, spannende Spiele und vor allem am Sonntag eine Fülle von Toren belohnte die Zuschauer für ihr Kommen.

In den 16 Partien am Sonntag fielen 104 Tore, was pro Spiel eine Ausbeute von 6,5 bedeutete. Die beiden Finalisten erzielten bis zum Endspiel gemeinsam 44 Tore.  bb

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