Goddelsheim/Münden empfängt Bad Wildungen/Friedrichstein

Das letzte Hinrunden-Derby der Gruppenliga ist ein ungleiches Duell

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Hoppla: Mirco Grosche (Goddelsheim/Münden) setzt sich gegen die Wildunger Kai Döhring (am Boden) und Kevin Wathling durch. Die Partie im letzten April gewannen Grische und Co. mit 4:0.

In Lichtenfels steigt das letzte Waldecker Derby der Hinserie der Gruppenliga. Die Rollen sind dabei klar verteilt.

Die Derby-Bilanz: makellos; der Abstand zum Gegner: sieben Plätze, 15 Punkte. Dazu der Heimvorteil – die SG Goddelsheim/Münden hat am Sonntag (15 Uhr) im letzten Spiel der Gruppenliga-Hinrunde gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein so ziemlich alle Erfolgskriterien auf ihrer Seite, die vor einer Partie gemeinhin herangezogen werden.

„Goddelsheim/Münden ist für mich klarer Favorit“, sagt folgerichtig der neue Gästetrainer Jörg Schäfer. Doch es gibt einen Fakt, der ihn hoffen lassen kann – die Ergebnis-„Achterbahnfahrt“ der Gastgeber, wie SG-Trainer Andre Gutmann das jüngste Auf und Ab seines Teams nennt. Heimsiegen gegen Wabern und Edermünde stehen enttäuschende Niederlagen in Gudensberg und Lohre gegenüber.

Das jüngste 1:3 stimmte Gutmann freilich gar nicht so düster. „Die Einstellung hat gestimmt, leider blieb der verdiente Lohn aus“, sagt er und fordert: „Gegen Bad Wildungen müssen wir unsere Chancen wieder konsequenter nutzen und zielstrebiger nach vorn spielen.“ 

Sein Ziel: Auch das letzte Derby der Hinrunde zu gewinnen. Den Gegner will Gutmann nicht am letzten Tabellenplatz messen. „Der Trainerwechsel bringt sicherlich frische Impulse mit und dürfte sich bei den Spielern der Badestädter auch positiv auswirken“, sagt er, auch um jeder Überheblichkeit vorzubeugen.

In Schäfers erstem Spiel nach seinem Comeback in der Badestadt brachte der Wechsel noch keine Punkte, das 0:1 gegen Homberg kam freilich sehr unglücklich zustande. „Die Situation hat sich nicht verändert, wir gehen mit Demut in das Spiel und schauen, was dabei herauskommt.“, sagt Schäfer.

Genauso gut weiß der Trainer, dass seine Mannschaft zwingend Zählbares braucht. „Im Spiel gegen Homberg haben wir das ganz ordentlich gemacht, daran müssen wir anknüpfen und uns für unseren Aufwand belohnen“, sagt er. 

In Goddelsheim wird Schäfer wieder auf Carsten Laun und Waldemar Schubert zurückgreifen. Offen ist der Einsatz von Julian Schneider, der verletzt ausgewechselt werden musste. „Andere Spieler sind nach ihren Verletzungen noch nicht da, wo sie gerne wären“, so Schäfer.

Entspannt ist die Lage bei den Lichtenfelsern. Gutmann plant mit Ausnahme von Raoul Mitze mit dem kompletten Kader, also auch mit Kevin Vesper und Niklas Göbel, die wegen Erkältung am Dienstag nicht trainierten.
Statistisches: Goddelsheim/Münden weist mit 18 von 21 möglichen Punkten die beste Heimbilanz der Staffel vor. Die Badestädter holten umgekehrt ihre acht Punkte alle beim Gegner. Sie liegen mit zwei Siegen bei einem Remis auch im direkten Vergleich der letzten zwei gemeinsamen Spielzeiten vorn.  (bb/dv)

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