Fußball-Verbandsliga

SC Willingen erwartet eine defensivstarke SG Ehrenberg: Die 1:0-Serie durchbrechen

drei Fußballer
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Den Gegner wieder zu Fall bringen, lautet wieder das Ziel der Fußballer des SC Willingen im Heimspiel gegen die SG Ehrenberg. Dabei muss das Team auf den gesperrten Christian Kuhnhenne (Mitte), Jan Henrik Vogel (vorn) ist mit dabei.

Willingen – Nein, für die Fußballer des SC Willingen geht es beim nächsten Verbandsliga-Spiel am kommenden Samstag (15 Uhr) nicht um die Ehre, sondern nur gegen Ehrenberg.

Die Spielgemeinschaft aus Osthessen hat mit den Upländern einiges gemeinsam: Beide haben bisher zwölf Punkte gesammelt und auch die Formkurven der zwei Vereine haben nahezu den gleichen Verlauf. Nach dem Fehlstart mit drei Niederlagen scheinen beide Teams auf dem Weg der Besserung zu sein. Willingen fuhr zuletzt zwei Siege ein, Ehrenberg drei. Dem Gewinner der Partie im Uplandstadion sollte der folgende Satz wieder leichter über die Lippen kommen: „Mit dem Abstieg haben wir nichts zu tun.“

Die zwei Siege haben wieder mehr Ruhe und eine bessere Stimmung ins Willinger Lager gebracht. Das bestätigt Trainer Dardan Kodra.

Das jüngste Spiel gegen Gudensberg habe der Mannschaft zwei wichtige Erkenntnisse gebracht. Aus einem 1:3 noch ein 4:3 zu machen, ist Balsam für das etwas angeschlagene Selbstvertrauen und die Willinger wurden von den Gudensberger von einem Spielsystem überrascht.

Mit der Dreierkette nicht zurechtgekommen

„Mit der Dreierkette sind wir nicht gut zurechtgekommen, sie ist recht selten in dieser Liga, aber wir haben in dieser Woche besprochen, wie wir darauf reagieren sollten, berichtet Kodra. Die drei Gegentreffer seien teilweise auch wegen dieser taktischen Hilflosigkeit entstanden.

„Das darf uns gegen Ehrenberg nicht passieren“, warnt der Coach, denn das sei eine Mannschaft, die eine Führung gut verteidigen könne. „Sie schießen wenig Tore, aber die reichen oft, um Punkte mitzunehmen.“ Die Ehrenberger haben ihre jüngsten drei Erfolge jeweils mit 1:0-Siegen geholt. Der Coach weist außerdem daraufhin, dass sein Team auf eine gute Kontersicherung achten müsse, weil die Ehrenberger schnelle Stürmer um Vasyl Kosovan in ihren Reihen hätten.

Kodra weist aber auch daraufhin, dass seine Mannschaft Fortschritte gemacht habe, das Toreschießen sei leichter geworden und vor allem das aktive Verteidigen funktioniere mittlerweile ganz ordentlich. „Wir haben in den letzten zwei Spielen ein gutes Gegenpressing hinbekommen.“ Deshalb ist der Coach zuversichtlich: „Wenn wir unsere Spieldominanz in Tore ummünzen, werden wir dieses Spiel auch gewinnen.“

Und an folgenden Satz hat Kodra sich in dieser Saison noch nicht herangetraut: „Ich bin sicher, dass wir wieder ein gutes Spiel abliefern werden.“ Er muss dabei auf den gelb-rot-gesperrten Christian Kuhnhenne verzichten. (rsm)

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