Fußball-Gruppenliga

Eine fast perfekte erste Halbzeit - SG Münden besiegt SG Kirchberg mit 3:1

 Marco Vesper von der SG Goddelsheim/Münden
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Marco Vesper von der SG Goddelsheim/Münden hielt die Abwehrformation auch gegen die SG Kirchberg gut zusammen.  

Es gibt Momente in einem Fußballspiel, da ist es besonders wichtig, die Zweikämpfe für sich zu entscheiden. Das Spiel der SG Goddelsheim/Münden gegen die SG Kirchberg/Lohne hatte solch eine Phase zwischen der 55. und 70. Minute.

Münden –Die Gäste hatten zuvor den Treffer zum 1:3 durch einen Kopfball von Paul Graf (52.) erzielt. Nun versuchten sie den Druck zu erhöhen, das gelang ihnen auch eine Zeitlang, bis die Spieler von Trainer Jens Fresen ihre Kommunikation wieder auf ein höheres Level und eben ihre Zweikampfstärke dagegen setzten. Diese Mischung reichte aus, um den Gegner bis zum Schlusspfiff auf Distanz zu halten. „Ich hatte in der Halbzeit gesagt, dass wir nicht nachlassen dürfen, aber einen kleinen Hänger hatten wir dann doch drin“, sagte Fresen.

Beide Teams boten den Zuschauern eine gutes Fußballspiel, das sehr intensiv geführt wurde. Die zwei Mannschaften suchten auch stets eher den Weg zum Tor als den Rückpass zum Torwart.

Die Gastgeber legten eine nahezu perfekte erste Halbzeit hin, in der die Kirchberger mit drei Gegentoren noch gut bedient waren. „Da hat viele gepasst und wir sind vorn gut draufgegangen“, sagt Fresen. Kapitän Mirco Grosche (7.) brachte sein Team in Führung, die Jonathan Vach nur acht Minuten später nach einer schöner Vorarbeit von Max Steger über den rechten Flügel auf 2:0 stellte.

Die Gäste schafften es nur selten, ihre Defensive zu entlasten. Nils Grosche hatte in der 30. Minute das 3:0 auf dem Fuß und dem Kopf. Zunächst traf er den Pfosten, den Abpraller schoss Philipp Rothe aufs Tor, Keeper Christoph Rausch faustete den Ball auf den Kopf von Grosche - knapp daneben.

Eine Minute später folgte ein Höhepunkt dieser Begegnung. Mirco Grosche nimmt Anlauf für ein Solo durchs Kirchberger Zentrum. Der Spielmacher umkurvt die Gegner wie Slalomstangen und schiebt den Ball am herauslaufen Torwart Christoph Rausch vorbei ins Netz.

„Die erste Halbzeit war für uns zum Vergessen, die zweite schon besser“, sagte Kirchbergs Spielertrainer Paul Graf. Klare Torchancen spielten sich die Gäste aber nicht mehr heraus, da waren die Konter der SG Münden gefährlicher. So hatte Vach mit zwei Solos Pech, denn er setzte den Ball beide Male knapp neben den Pfosten. Aber es hat für das Fresen-Team auch so gereicht.  rsm

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