Eintracht Edertal und FSG Ederbringhausen/Buchenberg greifen nach Titel in der Kreisoberliga Waldeck

Nervös will vor dem Fernduell keiner sein

Tiefenentspannt: Trainer Mario Amert von der FSG Ederbringhausen/Buchenberg. Foto: Worobiow

Korbach. Zwischen Tabellenführer Eintracht Edertal und der punktgleichen FSG Ederbringhausen/Buchenberg, kann nach den finalen 90 Minuten in der Fußball-Kreisoberliga Waldeck nur das Torverhältnis über Titel und Rang zwei den Ausschlag geben.

Besondere Brisanz erhält der letzte Spieltag morgen dadurch, dass die SG Adorf/Vasbeck in Anraff ihrerseits einen „Dreier“ benötigt, um eventuell doch noch vom letzten Platz auf den Relegationsrang vorzurücken. Den will gleichzeitig der TSV/FC Korbach II verteidigen, braucht dafür aber einen Sieg – in Ederbringhausen. Ein Remis reicht bei einem Erfolg der Diemelseer nicht, denn im direkten Vergleich gab es zwei Unentschieden und das Torverhältnis ist schlechter.

Klose: Wollen aufsteigen

Vor dem Anpfiff morgen um 16 Uhr halten die Edertaler die besseren Karten, sind sie nach dem jüngsten 7:2 bei Korbach II sechs Treffer gegenüber dem Konkurrenten im Vorteil. „Die Ausgangslage ist damit klar“, meint Eintracht-Trainer Günter Klose, „beide müssen gewinnen“. Gleichzeitig findet er die Diskussion, dass es nur um die Höhe des eigenen Sieges gegen das Schlusslicht geht respektlos, „da machen wir nicht mit“.

Gleichzeitig unterstreicht der Coach, „wir wollen aufsteigen und darauf sind wir vorbereitet“. Von großer Aufregung oder gar Nervenflattern offenbar keine Spur. „Trainer und Spieler sind noch tiefenentspannt, jeder kennt unsere Stärken, alle Mann sind an Bord, wir sind topfit“, so Klose.

Er weiß, dass er keinen Einfluss auf den zeitgleichen Auftritt der FSG hat. „Wenn sie gewinnen und insgesamt sechs Tore mehr schießen als wir, dann sind sie Meister und ich werde ihnen gratulieren.“ Gleichzeitig unterstreicht Klose, dass ein Nichtaufstieg auch kein Beinbruch wäre: „Wir müssen immer daran denken, wo wir herkommen. Letzte Saison wären wir ja fast abgestiegen.“

Zunächst aber will die Edertaler Eintracht alles daran setzen, dass die Saisonabschlussfeier am Samstag zur rauschenden Meisterschaftsparty mutiert.

Amert: Titel wäre Bonus

Ruhe herrscht auch noch im anderen Lager. „Wir machen uns keinen Kopf“, erklärt Mario Amert, Trainer der FSG Ederbringhausen / Buchenberg, „wir haben eine sehr gute Runde gespielt, alles andere ist jetzt Bonus“. Und es werde nicht leicht den einzufahren, „denn Korbach braucht auch noch Punkte“.

Von großer Anspannung will auch Amert nichts wissen: „Es ist alles offen, aber der Druck liegt bei Edertal.“ Niemand bei der FSG habe, auch angesichts des enormen Verletzungspechs, damit gerechnet, dass die Mannschaft so weit oben stehen würde. „Wenn es jetzt passiert, dann passiert es und wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.“

Die Vereinigten warten den Ausgang der Partie einfach ab und wollen dann schauen, wie es weiter geht. Amert: „Über die Relegation haben wir uns noch nicht unterhalten, wir müssen erst einmal gewinnen.“

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