Verbandsliga Frauen: Nach 5:1-Sieg beim Verfolger ist der Ligaprimus Meister 

Eintracht Lollar zu stark für SV Anraff

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Unter den Augen von Schiedsrichter Said Boukouh (Hofgeismar) gehen Lollars Johanna Rücker und Pia Döring vom SV Anraff zum Ball. Links Tanja Krollpfeiffer, rechts die zweifache Torschützin Julia Wieczorek.

Korbach. Eintracht Lollar war zu stark: Mit 5:1 hat der Spitzenreiter der Frauenfußball-Verbandsliga Nord das Topspiel beim SV Anraff gewonnen und damit sein Meisterstück gebaut. Der TSV Korbach erlebte mit 0:3 in Gläserzell einen Rückschlag im Abstiegskampf. In der Gruppenliga kehrte die SG Landau/Wolfhagen in die Erfolgsspur zurück.

Verbandsliga

Anraff – Lollar 1:5 (1:2). Trotz der hohen Niederlage wollte Anraffs Trainer Alexander Baldauf seinem Team keinen Vorwurf machen. „Die Mädels haben gut gespielt und sich niemals aufgegeben, aber der Gegner war einfach zu stark“, sagte der Coach.  Der Favorit nutzte auch seine Torchancen besser. Melina Krämer (10.) und Jeanine Stöfhas (12.) trafen per Doppelschlag zum 2:0. Annemarie Alff ließ immerhin prompt den Anschluss folgen (13.). Nach der Pause erhöhte Julia Wieczorek n der 47. und 57. Minute auf 4:1 für Lollar, Hannah Wudy stellte fünf Minuten vor Schluss den Endstand her. 

Gläserzell II – Korbach 3:0 (1:0). Die drei geschenkten Punkte durch das Urteil gegen die TSG Lütter sollten den TSV Korbach im Abstiegskampf eigentlich beflügeln – hatte sich zumindest Trainer Peter Kiel erhofft. In der Partie bei der Reserve des SV Gläserzell schienen die Zusatzzähler seine Elf jedoch eher zu lähmen. Drei Tore von Romina Kiefer, eins in der ersten Halbzeit (13. Minute), die beiden anderen nach der Pause (58., 62.), besiegelten die Niederlage der Gäste, die nur zu elft nach Gläserzell gereist waren.

Gruppenliga

Landau/Wolfhagen - Mardorf 2:0 (0:0). Mit diesem Erfolg landete die SG den ersten "Dreier" seit sieben Wochen in der Liga. Zwar tat sich die Heimelf mit der robusten Spielweise der Gäste im ersten Abschnitt schwer. Nach der Pause wurde sie aber stärker, und Sabine Menkel (77.) sowie Anna Schäfer (79.) trafen zum verdienten 2:0. (asi)

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