Fabian Korell zieht nach der Pause den Stecker

Schongang reicht Wabern zum 5:1-Sieg

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Hielt einige Mal prächtig, kassierte aber fünf Gegentore vom TSV Wabern: Daniel Bärenfänger, Torhüter der FSG Ederbringhausen/Buchenberg.

Buchenberg – Es kam, wie man es befürchten musste: Eine arg dezimierte FSG Ederbringhausen/Buchenberg kassierte gegen den TSV Wabern fünf Gegentreffer. Ein Spaziergang war es für den Tabellenzweiten allerdings nicht.

120 Minuten Pokalschlacht gegen Schwalmstadt (5:5, 4:5 nach Elfmeterschießen) hatte Wabern vom Donnerstagabend in den Knochen. Die Gastgeber waren limitiert, weil inklusive Trainer Mario Amert acht Stammspieler fehlten.

So war es klar, dass die FSG oft nur reagieren konnte, während dem TSV wenige konzentrierte Minuten reichten, um die Weichen auf Sieg zu stellen.

Nach 13 Minuten glückte Jakob Splietorp nach einem Abpraller per Abstauber das 0:1. Die Gastgeber hatten kurz danach die ersten guten Szenen und wurden mit dem 1:1 belohnt: Till Buckert „streifte“ eine Hereingabe von Julian Wolf ins lange Eck (25.).

So ging es in die Kabine - weil Marvin Brussmann Kopfball zu hoche angesetzt war (44.).

Korell trifft nach 55 Sekunden

In Durchgang zwei zog Fabian Korell der Heimelf schnell den Zahn. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als er per Konter zum 1:2 traf. Die FSG hatte auf der Gegenseite vergeblich ein Handspiel moniert, das Schiri Steffen Rabe wie auch bei drei weiteren strittigen Szenen nicht ahndete.

Als Korell gegen zwei FSGler den Ball aus sechs Metern ins lange Eck spitzelte (57.) war die Vorentscheidung gefallen, denn dass Buchenberg/Ederbringhausen in dieser Besetzung keine Aufholjagd starten kann, war allen klar.

Am Ende stand es 1:5, weil Fabian Hofmanns Aufsetzer unter FSG-Keeper Bärenfänger hindurch glitt (64.) und weil sich Emin Dag per Foulelmeter doch noch in die Torschützenliste eintrug (80.). (schä)

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