Derby in der Fußball-Gruppenliga Sonntag bei der FSG

Edertal oder Buchenberg/ Ederbringhausen - welcher Neuling rundet sein super Jahr ab?

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Ein Co-Trainer und zwei Brussmänner: Edertals Sebastian Brindöpke versucht, zwischen Marvin (links) und Dennis Brussmann (Ederbringhausen/Buchenberg) hindurch zu kommen.

Ederbringhausen. Das auf Ende September verlegte Hinspiel liegt gerade mal sechs Wochen zurück. Am Sonntag ab 14.45 Uhr begegnen sich die Gruppenliga-Neulinge ederaufwärts in Ederbringhausen wieder.

Die FSG Ederbringhausen/Buchenberg empfängt die mit einem Punkt mehr ausgestattete Eintracht Edertal. Der Sieger kann hochzufrieden in die Winterpause gehen, die nach diesem Spieltag eingeläutet wird.

„Unser Ziel, vier Punkte aus den letzten beiden Spielen zu holen, kann noch erreicht werden, dazu müssen wir aber gegen Edertal gewinnen“, rechnet Mario Amert vor, dessen Truppe beim 0:0 in Homberg das Mindestziel erfüllte. „Wir kennen uns gut, jeder weiß wie der andere spielt, da gibt es keine Geheimnisse“, meint der Coach der FSG, der sich an die Niederlage im Hinspiel erinnert.

„Da haben uns die Edertaler mit einfachem, aber gutem Fußball vorgeführt. Jetzt werden wir an einigen Stellschrauben drehen, damit das nicht noch einmal passiert.“ Doch nicht nur auf die Deckung wird viel Arbeit zukommen. Die Ederbringhäuser und Buchenberger müssen auch vorne in Sachen Torgefahr zulegen.

Personell ist Amert in einer so ordentlichen Situation wie schon länger nicht. „Wir sind personell so weit vollzählig, haben keine neuen Verletzten dazu bekommen und wollen jetzt mit einem Erfolg in die Winterpause gehen“, sagt Amert wohlwissend, dass der Gegner gleiches im Sinn hat.

Auch bei den Edertalern ist die Erinnerung an das Hinspiel noch frisch, in dem die Eintracht gerade in der Schlussphase noch entscheidende Reserven besaß, während das letzte FSG-Aufgebot nach der Verletzung von André Blättler in der Defensive schwächelte.

„Ich war auch in Melsungen angenehm überrascht, dass meine Mannschaft bis zuletzt keine Verschleißerscheinungen gezeigt hat, obwohl wir drei kurzfristige Ausfälle kompensieren mussten“, lobt Günter Klose seine Elf vor dem letzten Spiel nach beinahe ganzjährlichem Spiel- und Trainingsbetrieb. 

„Wir sind am 18. Januar ins Training eingestiegen, hatten zwischen Relegation und Saisonvorbereitung gerade zehn Tage Pause. Meine Spieler sind in der Zeit mental und körperlich über ihre Grenzen gegangen und haben tollen Fußball gespielt. Jetzt wollen wir dieses Jahr mit einem Sieg über die FSG krönen.“

Freundschaft ruht 90 Minuten

Revanche für das im Fotofinish verlorene Rennen um die Meisterschaft und den Direktaufstieg spielt dabei keine Rolle. „Ich kenne Mario Amert schon lange und respektiere seine sehr gute Arbeit. Wir saßen nach dem Hinspiel noch lange zusammen, wir werden uns auch hinterher wieder gut miteinander unterhalten, aber während der 90 Minuten ruht die Freundschaft“, so Klose. Im Gegensatz zur Vorwoche steht ihm der komplette Kader zur Verfügung.

Statistisches: Das Hinspielergebnis haben wir noch nicht genannt. Dabei liegt es auf der Hand. 4:2 für die Heimelf. Das hat schon Tradition bei diesen beiden. In der vorigen Saison, in deren Finale die FSG dank eines 12:0 Meister wurde, endeten beide Vergleiche so. Also muss man Sonntag gar nicht mehr hingehen, oder? (dv/ahi)

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