Fußball-Gruppenligist bietet Aufstiegsaspirant lange paroli

Lob für Edertal trotz 2:4-Niederlage gegen Wabern

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So geht das: Alen Muratovic passt auf Artur Radig (links), und der Edertaler trifft zum 2:2. Die Waberner Hendrik Reisse, Andreas Schluckebier und Torwart Maximilian Korell sind ausgespielt.

Böhne. Lange Zeit auf Augenhöhe, am Ende doch zwei Tore schlechter: Eintracht Edertal hat dem TSV Wabern lange Zeit Paroli geboten, quittierte aber mit 2:4 (2:2) seine siebte Saisonniederlage in der Fußball-Gruppenliga.

Wabern ging von Beginn an in der Offensive volles Risiko, doch die Führung gelang der eintracht: Alen Muratovic vernaschte beim Eindringen in den Strafraum die TSV-Abwehr und flankte auf den langen Pfosten, wo Giulian Braun ins linke Eck einköpfte (7.).

Can Yakit vereitelte die erste Chance zum Ausgleich gegen Florian Korell (11.), doch dann tankte sich Fabian Korell durchs Zentrum der Eintracht-Abwehr und erzielte den Ausgleich (22.). Der kleine Platz in Böhne generierte Chancen im Minutentakt und die Abwehrreihen ließen den Stürmern jede Menge Spielraum.

Waberns Führung resultierte jedoch aus einem Standard, Tim Kleinmanns traf per Freistoß aus Höhe der Mittellinie (38.). Lange Freude an der Führung hatten die Gäste nicht. Muratovic drang wieder in Strafraum ein, spielte zurück auf Artur Radig, der zum 2:2 vollendete (39.). Der Goalgetter hätte nachlegen können, zielte aber über die Querlatte.

Nach Wiederanpfiff kamen beide Sturmreihen nach etwa 70 Minuten wieder auf Touren. Als Artur Radig beim Vorstoß durch die Mitte im Strafraum zu Fall kam, schien der Strafstoß nur noch Formsache, doch Schiedsrichter Malte Sattler gab Freistoß für Wabern. Fehlentscheidung?

Klose lobt trotz Niederlage

„Der Elfmeter hätte der Partie noch einmal die Wendung zu unseren Gunsten geben können, aber der Unparteiische lag mit seiner Entscheidung in dieser Situation und auch sonst absolut richtig“, sagte Eintracht-Trainer Günter Klose. Er versuchte damit Wogen zu glätten, denn seine Spieler hatten sich wiederholt benachteiligt gefühlt.

In der letzten Viertelstunde gab es kein Gleichgewicht mehr bei den guten Chancen, dafür zwei weitere Treffer für den Gast. Die TSV-Vorbereiter konnten dabei jeweils ziemlich frei kombinieren. Zum 2:3 verwertete Niklas Müller den Lupfer von Martin Mühlberger über die Abwehr (80.). Zum 2:4 nutzte der freie Fabian Korell die Flanke von Emin Dag (87.)

„Niemand hätte es nach dem Hinspiel im August für möglich gehalten, dass wir im November auf Augenhöhe mit demselben Gegner spielen“, lobte Klose seine Mannschaft. Für das Nachlassen in der Schlussphase führte er eine gewisse Müdigkeit aufgrund des Fehlens einer längeren Pause in diesem Jahr an. (ahi)

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