1:2-Rückstand zur Pause

Gruppenliga: Eintracht Edertal 1:12 in Wabern

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Traf die Latte und ins Tor: Artur Radig. 

Wabern. Bis zur Pause hatte Fußball-Gruppenligaaufsteiger Eintracht Edertal noch die Hoffnung, beim schwach gestarteten Meisterschaftsfavoriten TSV Wabern eine Überraschung zu schaffen. Nur mit 1:2 lag der Neuling bis dahin im Rückstand, bevor die Mannschaft von Trainer Günter Klose nach dem Seitenwechsel noch mit 1:12 unter die Räder kam und damit auch im vierten Saisonspiel sieglos blieb.

Nachdem Gästetorwart Gino Gumpel vor der Pause unter anderem gegen Emin Dag (4.) und Fabian Korell pariert hatte (7.), hatten die Gäste Pech bei einem Lattentreffer von Artur Radig (21.). Der hatte aber die Führung von Fabian Korell (24.) in der 35. Minute ausgeglichen, nachdem Sebastian Brindöpke an TSV-Schlussmann Maximilian Korell gescheitert war (25.).

„Der Knackpunkt war, dass wir kurz vor der Pause und direkt danach zwei Tore bekommen haben. Bis dahin haben wir immer wieder Nadelstiche gesetzt“, sagte Klose über die Gegentreffer von Niklas Müller (45.) und Fabian Korell (46.), vor denen die Eintracht versucht hatte, auf Abseits zu spielen. „Das 1:3 hat uns dann das Genick gebrochen und unsere Motivation völlig zerstört“, fügte der Gästecoach an, dessen Mannschaft danach vor allem von TSV-Angreifern Dag und Fabian Korell völlig auseinander genommen wurde.

Klose und Co. faire Verlierer

„Es hat Spaß gemacht, Wabern zu zu sehen. Beim 11:1 hat Dag ein Traumtor aus 40 Metern gemacht“, zeigte sich Klose als fairer Verlierer. Das tat auch sein Team und das trotz seiner klaren Unterlegenheit. „1:12 zu verlieren, ist schon bitter. Aber wir haben uns fair und anständig verhalten. Dass wir gegen den übermächtigen Gegner nicht einmal eine Gelbe Karte erhalten haben, nötigt mir Respekt ab“, so Klose. (jh)

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