Glücklicher Dreier gegen den VfR Volkmarsen  

Depmeier hält 2:1-Sieg für FSG Buchenberg fest

Gut abgeschirmt: Bennedikt Schweitzer von der FSG Buchenberg macht sich breit, der Volkmarser Spielertrainer Leon Winkelheide muss sich anstellen.

Buchenberg. Drei Tore in rund fünf Minuten, sechs Bälle an Latte oder Pfosten, ein verschossener Strafstoß – das 2:1 (2:1) zwischen den Gruppenligisten  FSG Ederbringhausen/Buchenberg und VfR Volkmarsen bot Fußball mit Unterhaltungswert.

„Hinten heraus hatten wir ein bisschen Glück, aber wir hätten unsere Chancen vorher nutzen müssen“, zeigte sich Tim Arnold, der Co-Tainer der FSG, erleichtert nach dem dritten Heimsieg und stellte mit Blick auf die Pleite vier Tage vorher fest: „Wir sind nach der 0:4 Niederlage gut zurückgekommen.“

Leon Winkelheide konstatierte „eine schmerzliche Niederlage für uns“. Der Spielertrainer des VfR wusste: „Der Rucksack für die Jungs wird immer schwerer. Trotzdem bin ich guten Mutes, dass es wieder besser wird.“

Till Buckerts Doppelschlag

Die Partie bot den Volkmarsern durchaus Anlass zur Zuversicht. Jari Kuhaupt brachte sie in Führung, nach einem Abwehrfehler von Christian Fleck schaltete er schnell (17.). Die FSG kam nur zwei Minuten später zum Ausgleich. Till Buckert traf aus 22 Metern die Latte, von dort prallte der Ball an den Pfosten und von da ins Tor.

Wieder nur zwei Minuten später die Führung der Heim-Elf. Winkelheide wehrte einen Angriff ab, spielte jedoch den Ball nach innen, wo erneut Buckert an den Ball kam und aus der Drehung traf. „Ich hätte den Ball nach vorn spielen müssen“, meinte Winkelheide selbstkritisch. Sein Team lobte er: „Wir haben danach nicht aufgegeben, sondern weitergemacht und uns viele Chancen herausgespielt.“ 

Nachdem Benedikt Schweitzer aus kurzer Distanz gegen VfR-Keeper Marius Flörke das 3:1 verpasst hatte (28.), traf Jannik Herbold nur die Latte, der Nachschuss aus dem Gewühl heraus landete ebenfalls am Gebälk (30.). Die nächste Möglichkeit nur eine Minute später, Herbold rutschte um Zentimeter am Ausgleich vorbei.

Depmeier pariert Schröders Strafstoß

Nach der Pause bewahrten beide Torleute ihre Teams vor weiteren Gegentoren. Zunächst rettete FSG-Keeper Darwin Depmeier gegen Herbold, dann Flörke gegen Schweitzer (54., 58.). Schweitzers Heber sahen viele Zuschauer schon im Tor, er ging jedoch knapp vorbei. Dann traf Dennis Brussmann den Pfosten.

Danach war der VfR dran, Marcel Kleins Kopfball ging an die Latte (65.). Die größte Chance zum AusgIeich bot sich Steffen Schröder. Nachdem Tobias Materna im Strafraum Kuhaupt gefoult hatte, scheiterte der Volkmarser am toll reagierenden Depmeier. In der hektischen Schlussphase hatte der VfR, nun ständig am Drücker, erneut Pech, als Materna auf der Linie rettete (81.). (dv)

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