Mario Amert trifft aus mehr als 40 Metern, Emin Dag spaziert durch 

Kuriose Tore beim 2:2 für FSG in Wabern 

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Traf wider Willen aus mehr als 40 Metern: Mario Amert.

Wabern. Unter denkwürdigen Umständen haben die Fußballer der FSG Buchenberg/Ederbringhausen dem TSV Wabern ein Remis abgetrotzt. Die Partie endete mit einem 2:2 (1:0). „Aber eigentlich war es ein 1:1“, meinte Theo Leyhe, Berichterstatter des Gruppenliga-Aufsteigers.

Zwei Tore, die es normalerweise nicht gegeben hätte? Das Kuriosum erklärt sich mit einem Pfiff von Schiedsrichter Borschel in der 82 Minute. Als einer ihrer Spieler am Boden lag, wollten die Waberner den Ball eigentlich ins Aus spielen. Er blieb im Spiel. Borschel sah in dem Moment, den Ball im Aus wähnend, nach besagtem Waberner, dann drehte er sich um und pfiff ab.

Nachdem sein Assistent ihn aufgeklärt hatte, dass das Spielgerät nicht im Aus gewesen war, folgte Schiedsrichter-Ball. FSG-Spielertrainer Mario Amert trat ihn mit Vehemenz – und das Spielgerät flog aus mehr als 40 Metern über den vor dem Kasten stehenden Waberner Keeper Kim Sippel hinweg zum 2:1 für die FSG ins Tor. Große Aufregung, das war so nicht geplant. Die Gäste zeigten Fair-Play, ließen vom Anstoß weg Emin Dag durch die eigenen Reihen laufen und zum 2:2 vollenden.

Leyhe: Verdienter Punktgewinn für uns

Danach musste Torhüter Daniel Bärenfänger noch eine große Parade zeigen (88.), dann war der Teilerfolg eingetütet. „Ein verdienter Punktgewinn für uns. Wir haben Vollgas gegeben“, sagte Leyhe. Er lobte vor allem die wieder von Tobias Materna organisierte Abwehr, in der Anton Buckert Hochzeiter Christian Fleck gut ersetzte.

Zwei Drangperioden zu Beginn beider Halbzeiten hatte die FSG zu überstehen, sie ließ aber gegen den von der Spielanlage her überlegenen Gegner wenig zu. Das frühe 1:0 fiel nach einer zu kurz abgewehrten Flanke, Fabian Hofmann traf aus der zweiten Reihe (7.). Umgekehrt nahmen Amert (21.), der als Sturmspitze ran musste, und Andy Eisenmann (33.) das Waberner Tor ins Visier.

Eisenmanns zweiter Versuch saß, nachdem die FSG die neuerliche Drangphase des TSV überstanden hatte. Er nahm einen mit dem Kopf abgewehrten Eckball direkt und hämmerte den Ball flach ins rechte untere Toreck (63.). „Coole Sache“, freute sich Theo Leyhe nach dem Abpfff: „In Wabern haben wir noch nie was geholt.“

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