Munteres Derby in der Gruppenliga

Goddelsheim siegt 4:1, Edertal hat Spaß in der Niederlage

Der Goddelsheimer Philipp Rothe (links) und der Edertaler Lennart Straßer kämpfen um die Lufthoheit und den Ballbesitz.
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Hand in Hand beim Kopfballspiel: Der Goddelsheimer Philipp Rothe (links) und der Edertaler Lennart Straßer kämpfen um die Lufthoheit und den Ballbesitz.

Goddelsheim – Im letzten Heimspiel für die SG Münden ging es um nicht mehr viel. Gewonnen hat sie es dennoch.

„Wir haben erst nach drei Minuten am Spiel teilgenommen“ sagte der Edertaler Trainer Günter Klose nach der Partie bei der SG Goddelsheim/Münden.

Was zunächst gar nicht so schlimm klingt, war es dann aber doch. Die Eintracht lag bereits nach 180 Sekunden mit 0:2 hinten. Nur 47 Sekunden benötigte Daniel Butterweck zur Führung, die er in der dritten Minute auf 2:0 ausbaute. „Diese schnelle Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt“ betonte SG-Coach André Gutmann.

Mika Helmetag hält bestens

Neun Tore fielen im Hinspiel, beide Mannschaften hätten die Trefferzahl gestern noch deutlich übertreffen können. Allein Butterweck hätte sein Torekonto erheblich ausbauen können.

Aber Pech und ein überragender Edertaler Torhüter Mika Helmetag verhinderten weitere Treffer. Obwohl es in diesem Derby tabellarisch um nichts mehr ging, war es kein Langweiler. „Mir hat diese Partie über weite Strecken richtig Spaß gemacht, trotz der Niederlage“, sagte Klose.

Nach einer kurzzeitigen Flaute nahm das Spiel nach einer halben Stunde wieder Fahrt auf. Der starke Jonathan Vach setzte sich binnen zwei Minuten (35./37.) zweimal glänzend auf der Außenposition durch. Doch erst verpasste Butterweck, dann Grosche.

Artur Radig verpasste bis zur Halbzeit zweimal den Anschlusstreffer. Nach dem Wechsel fiel bereits in der 61. Minute die Vorentscheidung. Vach bereitete wieder gut vor und Mirco Grosche traf aus kurzer Distanz zum 3:0.

Vach kontert Radigs Saisontor 19

Die Gäste wurden in der 78. Minute dafür belohnt, dass sie nie aufgesteckt haben. Artur Radig traf zum 1:3. Es hätte sogar noch mal spannend werden können, wenn der Ball nach Radigs Schuss (83.) nicht auf der Torlatte gelandet wäre. Die letzten Zweifel beseitigte dann aber Vach (86.) mit dem 4:1. 

Und der vielleicht schönste Spielzug der SG wurde nicht mit einem Tor belohnt. Eine Vach-Flanke nahm Sven Reppert aus elf Metern volley, aber Helmetag war die Schönheit egal, er rettete mit einer Glanzparade. (bb)

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