Favorit beginnt im Derby stark, Mengeringhausen nach der Pause gut

Lichtenfelser SG bezwingt TuSpo mit 4:2

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Phillipp Rothe (Goddelsheim/Münden) am Boden, der Mengeringhäuser  Adam Sek obenauf - im Derby eher selten der Fall.  Im Hintergrund Florian Mitze

Münden. Favoritensieg im ersten von zwei Gruppenliga-Derbys des Wochenendes: Die SG Goddelsheim/Münden bezwang am frühen Samstagabend den TuSpo Mengeringhausen mit 4:2 (3:1). 

Die Lichtenfelser sind nach zwei Spielen mit vier Punkten im Soll. Für den Aufsteiger war es die zweite Niederlage. Trainer Jörg Büchse nahm einen Teil der Schuld auf sich. „Wir haben heute leider falsch angefangen. Das klassische 4-3-3 ist voll nach hinten losgegangen“, sagte er.

Die Gastgeber hatten in der etwa 30 Minuten verspätet angepfiffenen Begegnung bärenstark begonnen. Sie führten bereits nach zehn Minuten mit 2:0. Jonathan Vach (5.) und Niklas Göbel sorgte für den Blitzstar. Gästespieler Denny Benndorf hatte in der 16. Minute die erste und lange Zeit einzige Torchance, sein Drehschuss im Anschluss an eine Ecke strich knapp am Tor vorbei. 

Gutmann: Noch zu viele Chancen vergeben

 In der 29. Minute baute Mirco Grosche die Führung der Spielgemeinschaft auf 3:0 aus. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Torchancen liegen gelassen“, kritisierte SG-Trainer André Gutmann seine Elf hinterher dennoch. 

Jörg Büchse reagierte noch vor der Pause und nahm Adam Sek sowie den sehr stark spielenden Marcos da Silva in die Partie, beide belebten fortan das Spiel des TuSpo. Kurz vor der Halbzeit nutzte Tim Schade einen Kopfball nach Eckstoß zum 1:3 aus Sicht der Gäste (45+2.). 

Büchse: Bei 3:4 drehen wir das Spiel

„In der Pause habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass sie möglichst schnell das 4:1 schießen soll, um Ruhe zu haben", erzählte Gutmann hinterher. Teil eins erfüllten die Spieler prompt, als Mirco Grosche das vierte Tor gelang.  Wirklich Ruhe kehrte dennoch nicht ein, denn nach der Umstellung agierte der TuSpo nun wesentlich effektiver. Nach 57 Minuten verkürzte Sek auf 2:4.

„Danach haben die Gastgeber nur noch reagiert und keine Akzente mehr gesetzt", fand Büchse. Das Chancenplus lag nun bei seinem Team. „Wenn wir dann das 3:4 machen, drehen wir die Partie“, meinte Büchse. Der Anschluss fiel nicht mehr.

„Pflichtaufgabe erfüllt, der angestrebte Dreier bleibt bei uns“, so Gutmann, der allerdings mit der zweiten Halbzeit seiner Elf nicht zufrieden war. „Trotzdem ein verdienter Heimerfolg für uns“, fand er. Dem wollte Büchse so nicht in vollem Umfang zustimmen. (bb)

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