Der Gala gegen Wabern folgt 2:6-Ernüchterung

Gudensberg schenkt Goddelsheim/Münden halbes Dutzend ein 

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Oft auf sich gestellt: Torwart Manuel Mitze verhinderte mit seinen Paraden noch mehr Tore gegen Goddelsheim/Münden.

Gudensberg - Gestern hui, heute pfui: Nur sechs Tage nach der 3:2-Gala gegen den TSV Wabern hat die SG Goddelsheim/Münden ihr zweites Gesicht gezeigt. Der Waldecker Gruppenligist unterlag in Gudensberg hoch mit 2:6.  

Co-Trainer Uli Grosche war nach dem Abpfiff ziemlich bedient. "Wir können jeden schlagen, aber uns kann auch jeder schlagen", sagte er. Die Mannschaft unterliege bei ihren Ergebnissen einfach extremen Schwankungen. Gegen Wabern habe sie sich mit einer Topleistung präsentiert, "und jetzt wieder so ein Durchhänger", ärgerte sich Grosche.

Die Lichtenfelser bekamen von Beginn an kaum Zugriff auf die Partie und luden die Gudensberger, die zuletzt sechsmal hintereinander nicht gewonnen hatten, manchmal zum Toreschießen ein. 

Patzer laden FSG zu Treffern ein

Das 1:0 begünstigte eine verunglückte Abwehr der Gäste, der Ball landete als Querschläger bei Nico Döring, der volley traf (17.). Dem 2:0 ging ein Freistoß der SG am Strafraum des Gegners voraus, den die Gudensberger in einen Konter verwandelten und durch Till Dünzebach (24.) vollendeten.

Drei Minuten später erhöhte Andrej Lang nach einem Angriff über die linke Seite der FSG auf 3:0. Erst jetzt kamen die Lichtenfelser selbst zu guten Aktionen durch Fynn Butterweck (35.) und Jonathan Vach (44.). Insgesamt agierten sie aber zu häufig mit langen Bällen statt ihr Kombinationsspiel aufzuziehen.

Kurze gute Phase mit Chancen zum Abschluss

Kurz nach Wiederbeginn verhinderte Torwart Manuel Mitze mit Glanzparade gegen Tom Siebert das nächste Gegentor. Die Gäste waren jedoch besser im Spiel, und Vach verpasste nach schönem Pass von Mirco Grosche knapp ein Tor (60.). Zwei Minuten später klärte FSG-Keeper Tom Stieghorst mit Fußabwehr gegen Vach.

Schon rückte aber Mitze wieder in den Mittelpunkt. Gegen Siebert parierte er erneut (65.), doch nach einem großen Schnitzer in seiner Abwehr war er das vierte Mal geschlagen, als Nico Döring allein auf ihn zulief und abschloss (70.).

Immerhin etwas Kosmetik

Zwei Minuten später hielt Mitze gegen Döring stark, um dann zu sehen wie seine Abwehr nach einem langen Ball nicht klären konnte und Kevin Reinsdorf zum 5:0  traf (77.). 

Derselbe Spieler ließ auch das sechste Tor der FSG folgen (81.), doch kurz davor hatte SG-Spielertrainer Andre Gutmann mit Kopfball nach Ecke von Mirco Grosche einen Treffer mit nur kosmetischer Wirkung markiert. Am Ende klappte das auch umgekehrt und Grosche (87.) konnte sein Torkonto zum Endstand aufbessern. 

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