SG Bad Wildungen trumpft bei der SG Schauenburg auf  

Wathling undSchubert führenSG zum 5:1-Sieg

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Jubeln ist schön: der zweifache Wildunger Torschütze Kevin Wathling.

Elgershausen. Zweimal Kevin Wathling, dreimal Waldemar Schubert – und schon stand der 5:1 (2:0)-Erfolg der SG Bad Wildungen/Friedrichstein gestern Abend im Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga bei der SG Schauenburg.

Für die Sieger war es der nächste Schritt zum Klassenerhalt gegen einen doch limitierten Gegner.

Die Partie war geprägt von einem holprigen Platz, der eine Reihe von Stockfehlern provozierte und gute Ansätze zunichte machte. Nicht alle Spielzüge klappten, oft fehlte der letzte Pass. Eine Folge: Torchancen hatten im ersten Abschnitt Seltenheitswert.

Die Wildunger, gecoacht von Carsten Laun (vertrat den erkrankten Simon Lieber), begannen stärker als der Gegner, obwohl sie gegen die tiefstehende Sonne spielen mussten. Vielleicht war das auch der Grund, warum Kai Döhring frei an einem Freistoß von Stefan Jobs vorbeisprang.

Schauenburg wirkte unsicher und spielte kaum gefährlich nach vorn. Umgekehrt hatten die Gäste bei ihrem Doppelschlag kurz vor der Pause ein wenig Glück. In der 44. Spielminute flog der Ball nach Döhrings Fallrückzieher einem Schauenburger an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Wathling. Eine Minute später ließ der Kapitän das 2:0 für seine Farben folgen. Schauenburgs Abwehr bekam den Ball nicht weg, Tim Krollpfeiffer schnappte ihn sich im Gewühl, passte zu Wathling, der aus rund 20 Metern ins rechte untere Eck traf.

Kurz nach Wiederbeginn die erste Großchance für die Heimelf:: Torwart Johannes Binder parierte jedoch im 1:1-Duell gegen Luca Siciliano. Die Szene war nicht typisch, im Gegenteil, die Waldecker machten Dampf, spielten engagiert und hatten das Spiel im Griff. Und einen Torjäger namens Schubert. Das erste Mal schlug der Fünfer-Mann vom Sonntag nach langem Pass von Jannis Schuldt zu, er bekam die Fußspitze vor Torwart Hischemöller und einem Verteidiger an den Ball (68.).

Die Gastgeber verkürzten zwar, als eine Hereingabe von Mario Huch aus 30 Metern plötzlich im Netz lag (75.), doch die Gäste waren nicht beeindruckt. Schubert, erst typisch mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung (78.), dann auf Pass von Jan Kramer mit vollem Risiko und Schmackes (79.), erhöhte mit Doppelschlag auf 5:1. Der letzte Akt blieb Binder vorbehalten. Nachdem Paul Kuhn ein Handspiel eingeräumt hatte, hielt der Keeper den Strafstoß von Tim Lang souverän. (mn)

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