Das 2:1 vergeben, das 1:2 gekriegt

SG Bad Wildungen: In Baunatal war ein Punktgewinn möglich

Porträt Almedin Zahovic
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Vergab die große Chance zum 2:1 für Bad Wildungen: Almedin Zahovic.

Der Favoritensturz fand nicht statt, aber er wäre möglich gewesen. Mit 1:2 (1:1) hat die SG Bad Wildungen/Friedrichstein ihr Gastspiel bei Gruppenliga-Spitzenreiter Eintracht Baunatal denkbar knapp verloren.

Baunatal – „Schade“, sagte Michael Neuhaus, und er wiederholte es noch zweimal. Die Bewertung des Vorsitzenden der SG Bad galt einer Leistung seiner Mannschaft, mit der sie um ein Weniges die Punkteteilung bei der Eintracht verpasst hatte. „Eine tolle Einstellung, eine tolle Leistung der Jungs“, schwärmte Neuhaus. Es habe nur die Belohnung gefehlt. Sie wäre möglich gewesen, hätte Almedin Zahovic seine Topchance in der 67. Minute genutzt. Aber der Reihe nach.

Die Gäste waren prächtig in die Partie gekommen und hielten den Gegner im ersten Drittel der ersten Halbzeit vom Tor weg. Zur plötzlichen Führung der Großenritter hielt ein Standard her: Kevin Kutzner brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, Marcel Grosse gab dem Ball per Kopf als Bogenlampe die richtige Richtung, Torschütze Abdullah Al-Omari ihm den letzten Kick (12.).

Seibert rettet das 1:1 in die Halbzeit

In der nun ausgeglichenen Partie fand die SG rasch eine Antwort, mit Hilfe des Gegners und ebenfalls nach Freistoß. Der von Stefan Jobs getretene Ball rutschte Hendrik Bestmann über den Scheitel und landete hinten im Netz. Eigentor (21.). Baunatal wurde nun stärker und besaß zwei Großchancen zum 2:1. Torhüter Christian Seibert verhinderte es, indem er gegen Al-Omari (32.) aus acht Metern ebenso mit dem Fuß klärte wie kurz vor der Pause (44.) in einer ähnlichen Situation gegen Kutzner.

Nach Wiederbeginn hatte die Eintracht mehr Ballbesitz und bestimmte die Partie. Und doch schien die Führung fällig, als Tom Windhausen mit einem weiten Diagonalpass die Kette überwand, Zaohovic nahm den Ball herrlich an, brachte aber freistehend nicht genug Wumms in den Schuss und Keeper Maik de Coster war rechtzeitig in der Ecke, um zu halten.

„Tragisch“, sagte Michael Neuhaus. Zumal es Al-Omari acht Minuten später besser machte und einen Pass in die Schnittstelle von Jamie Lee Scott zum 2:1 verwertete. Die Gäste lockerten nun die Defensive, doch über gute Ansätze kamen sie nicht mehr hinaus. Michel Neuhaus Bilanz fiel positiv aus „Wir gehen hier erhobenen Hauptes vom Platz.“ (mn)

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