Grosche und Pieper treffen gegen starke FSG Gudensberg 

Goddelsheim/Münden gewinnt Topspiel mit 2:0 

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Brachte Goddelsheim/Münden erst in Fphrung und bereitete am Ende das 2:0 vor: Mirco Grosche, hier obenauf. (Archivfoto)

Gudensberg. Nach zwei Niederlagen hat sich die SG Goddelsheim/Münden zurückgemeldet. Und wie. Mit 2:0 gewannen die Lichtenfelser das Topspiel des Tages bei der FSG Gudensberg und verdrängten den Verlierer von Platz zwei der Gruppenliga-Tabelle.    

Karl-Reinhard Grosche, der Spielausschuss-Chef der Lichtenfelser, berichtete von einer Partie auf hohem Niveau. Ihn überzeugte der spielerisch starke Aufsteiger, der mit aggressivem Pressing gefiel - und mehr noch überzeugte ihn in der ersten Halbzeit die eigene Elf, die  mit gekonntem Gegenpressing antwortete. "Co-Trainer Uli Grosche hatte die Mannschaft hervorragend eingestellt", sagte Grosche.  Spielertrainer Andre Gutmann befindet sich auf Hochzeitsreise.

Die erste spektakuläre Szene hatten zwar die Gastgeber, denn den Schuss von Alexander Hirsch musste Torwart Manuel Mitze aus dem Winkel fischen (3.). Danach spielten aber vor allem die Lichtenfelser, und schon ihr erster gelungener Angriff brachte sie in Führung: Mirco Grosche erzielte nach Flanke von Jonathan Vach das 1:0 für seine Farben (11.).

Nach der Pause dreht Gudensberg auf

Die Gäste bestimmten jetzt die Partie. Florian Mitze, der in höchster Not geblockt wurde (17.), und Grosche,  dessen Schuss  Torwart Tom Stieghorst parierte (26.), boten sich prima Gelegenheiten zur höheren Führung.

Nach der Pause zunächst ein anderes Bild: Gudensbergs Trainer Andre Fröhlich hatte seiner Mannschaft in der Kabine Beine gemacht, jedenfalls machte der Aufsteiger jetzt etwa 20 Minuten lang richtig Betrieb. Und war gefährlich. Till Duenzebach jagte den Ball knapp über die Latte (47.),  Philipp Wissemanns Versuch aus zwölf Metern hielt Mitze (49.) und dass Pascal Hillebrand aus der Flanke von Tom Siebert nichts machte (55.), war Glück für die Gäste.

Konterchancen satt für den Gast

Die Lichtenfelser bekamen die Sache aber wieder in den Griff. Gudensberg drängte zwar auf den Ausgleich, machte dem Gegner damit aber Platz zum Kontern. Der 18 Jahre alte Vach probierte es als erster, ihm fehlte aber sowohl nach seinem Solo (64.) als auch nach dem schönen Pass von Niklas Göbel (72.) das Quäntchen Glück im Abschluss. Dann haderte Grosche mit sich, dass er den Ball nach Göbels Pass tatsächlich am Tor vorbei geschoben hatte (73.).

Die FSG meldete sich mit dem Kopfball von Julian Lauterbach knapp über das Tor noch einmal zu Wort (75.). Mehr los war in ihrem Strafraum. Sauer waren die Gäste, dass Schiedsrichter Awada keinen Elfmeter verhängte, als Vach im Strafraum nach ihrer Meinung klar gefoult worden war (82.). Fünf Minuten später war aller Ärger verraucht: Der eingewechselte Robin Pieper erlöste sein Team auf Pass von Grosche mit dem Tor zum 2:0.

Karl-Reinhard Grosche fand den zweiten Auswärtssieg seiner SG verdient: "Aufgrund der Mehrzahl an Chancen und der guten ersten Halbzeit geht er in Ordnung."        

    

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