Gegen Brunslar/Wolfershausen war aber mehr als das 1:1 drin 

Goddelsheim/Münden: Hauptsache, nicht verloren

Bodenkampf vor Zuschauern: Florian Mitze (Goddelsheim/Münden) angelt gegen Leon Folwerk (links) nach dem Ball. Foto: bb

Goddelsheim. Andre Gutmann wusste nicht so recht, wie er das Ergebnis einordnen sollte, „Natürlich hatten wir uns mehr vorgenommen, wir wollten gern zu den Nichtabstiegsplätzen den Abstand verkürzen, das ist uns leider nicht gelungen“, sagte der Spielertrainer der SG Goddelsheim/Münden nach dem 1:1 gegen die SG Brunslar/Wolfershausen im Abstiegskampf der Fußball-Gruppenliga.

Andrerseits stellte der Trainer klar: „Wir durften auch nicht verlieren, zumindest das hat geklappt.“

Die Gastgeber begannen sehr engagiert und diktierten die Anfangsphase. Die erste gute Konterchance besaßen nach elf Minuten aber die Gäste, Keeper Manuel Mitze klärte in letzter Sekunde gegen Lukas Tippel. Auf der Gegenseite jagte Florian Mitze nach Rückpass von Mirco Grosche den Ball Zentimeter übers Tor.

In der 25. Minute ging Brunslar nach einer gelungen Kombination in Front. Der Ball kam über die linke Außenbahn in der zentralen Position auf den freistehenden Marco Wollmann, der mit seinem Schuss zum 0:1 traf. Der Treffer entfaltete verkehrte Wirkung. „Diese Führung hätte meinem Team die nötige Sicherheit bringen müssen, stattdessen verlor es den Faden“, staunte Gästetrainer Timo Rudolph nach der Partie.

Harmloser Ball kullert ins Tor

Zum Pechvogel wurde Torwart Clas Beuscher. Nach schöner Einzelleistung des agilen Niklas Göbel landete der Ball am Elfmeterpunkt bei Zafer Birinci. Der Torjäger wollte den Ball volley nehmen, rutschte aber weg und brachte nur einen harmlosen Roller zustande – den Beuscher zur Überraschung aller durchrutschen ließ. Immerhin: Kurz vor dem Seitenwechsel parierte der Keeper gleich zweimal gegen Göbel. Und mit dem Pausenpfiff zwang Kevin Vesper mit einem Drehschuss Beuscher zu einer tollen Parade.

Nach Wiederbeginn war es in der 49. Minute wieder Göbel der die erste Chance bekam, sein Schuss aus Top-Position war zu harmlos. Mit zunehmender Spieldauer waren die Zuschauer mit dem Alsfelder Unparteiischen Mülot unzufrieden. In der 69. Minute wollten viele Zuschauer ein Handspiel im Gästestrafraum gesehen haben.

Powerplay bleibt ohne Erfrolg

Gutmann teilte die Kritik nicht: „Für mich hat der Schiedsrichter eine gute Leistung gezeigt.“ In der Schlussphase der Partie zog sein Team ein wahres Powerplay auf, brachte sich aber durch ungenaues Zuspiel des Öfteren um den möglichen Lohn. Göbel (84.) und Philipp Rothe (90.) vergaben die letzten Chancen. Gästetrainer Rudolph war zufrieden. „Wir wollten den Abstand zum heutigen Gegner halten und das ist uns gelungen.“ (bb)

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