Fußball-Gruppenliga: Gutmann-Team spielt 45 Minuten stark und verliert dennoch 0:3 in Wabern

Zweite Halbzeit gibt SG Münden Rätsel auf

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Jonathan Vach hat mehrfach die Führung für die SG Goddelsheim/Münden auf den Fuß, aber  der Ball wollte nicht rein.  

Wabern – Wabern an die Wand gespielt, aber trotz vieler Chancen, kein Tor erzielt.

Mit diesem guten Gefühl gingen die Kicker der SG Goddelsheim/Münden nach der ersten Halbzeit in die Kabine. Es kamen aber zwei andere Mannschaften wieder heraus.

Während die Pause dem TSV Wabern gut tat, schienen die SG-Kicker, den Spielfluss und die Zweikampfstärke in der Kabine vergessen zu haben. Alles was vorher in diesem Gruppenliga-Spiel geklappt hat, klappte plötzlich nicht mehr und die Mannschaft klappte immer mehr in sich zusammen.

Was war das für eine starke SG-Vorstellung in Halbzeit eins. Sie spiegelt sich auch in einer Fülle von gut herausgespielten Torchancen wider. Allein Jonathan Vach hätte gut und gerne mit einem Hattrick zum Pausentee schreiten können: Schuss knapp vorbei (4.), Kopfballtor, wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt (32.) und ein Schuss (39.), der in letzter Sekunde noch abgeblockt wurde.

Die größe Tormöglichkeit hatte die Gutmann-Elf bereits in Minute drei und sie endete am Tordreieck. Absender des Freistosses aus 25 Metern war Mirco Grosche. Und auch Gutmann (17.) hatte die Führung auf dem Kopf, aber der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte der Gastgeber seine erste gute Tormöglichkeit, Christoph Bergmanns Schuss hielt SG-Torwart Manuel Mitze (42.).

Nach dem Wechsel folgte die Dag-Show und die SG stand mit leeren Händen da. Allerdings war der Hattrick von Emin Dag nicht unumstritten. Den ersten Treffer in der 55. Minute soll der Waberner Torjäger aus einer Abseitsstellung heraus erzielt haben. Das zweite Tor (69.) war fußballerisch schön anzuschauen. Dag nimmt den Ball nach einem langen Passe mit der Brust mit und schießt ihn unhaltbar für Torwart Mitze ins lange Eck.

Vor dem dritten Treffer in der Nachspielzeit soll Dag erst Marco Vesper mit einem Schubser an der Mittellinie aus dem Weg geräumt haben, dann war die Bahn für ihn frei.

Die Gründe, warum die SG nach dem Wechsel ein ganz anderes Gesicht gezeigt hat, ist den Verantwortlichen auch ein Rätsel. „Es gab weder bei und noch bei Wabern taktische Veränderungen, wir wissen nicht voran es lag“, sagte Obmann Karl-Reinhard Grosche. (rsm)

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