Gute Leistung in Wabern nur teilweise belohnt

VfR Volkmarsen kassiert 1:1 erst kurz vor Ende

Jari Kuhaupt
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Schütze des Volkmarser Treffers: Jari Kuhaupt.

Wabern. Mit einem Punkt ist der VfR Volkmarsen vom Auswärtstermin beim TSV Wabern zurückgekehrt. Wegen des späten Ausgleichs der Gastgeber zum 1:1 (1:0) ist das erste zählbare Ergebnis am Reiherwald eher ein verlorener „Dreier“ für die heimischen Gruppenliga-Fußballer.

„Wenn man uns vorher ein Unentschieden vorhergesagt hätte, dann wären wir damit einverstanden gewesen, aber so ein Hinterhaltsschuss in der 87. Minute, das ist schon ärgerlich“, betonte VfR-Trainer Matthias Wiegand erst einmal die Schattenseite des Teilerfolgs. 

Die Gäste hatten aus einer verstärkten Defensive auf Konter gelauert und die Mittelfeldakteure Fabian Drude und Steffen Schröder auf die Sechserposition gezogen. Die schnellen Außen André und Jari Kuhaupt sollten die Spitzen Jannik Herbold und Marcel Klein füttern.

Jari Kauhaupt trifft per Heber

Die erste 1:1-Situation zwischen Stürmer und Torwart ergab sich in der 18. Minute, doch der weit aufgerückte Kim Sippel erwischte Herbolds Lupfer noch. Kurz vor der Pause fand Jari Kuhaupt aus 18 Metern dann den richtigen Winkel bei seinem Heber, Sippel war beim 0:1 ohne Chance. Dem TSV war bis dahin noch nicht viel gelungen.

„Wir haben eine kämpferische Topleistung abgeliefert, sind die Waberner Angreifer konsequent in der eigenen Hälfte angegangen. Auch wenn wir dadurch nur wenige Nadelstiche setzen konnten, hatten wir die klareren Chancen, auch in der zweiten Halbzeit“, so Wiegand zum Spielverlauf nach der Pause aus der VfR-Perspektive. Zwei Freistöße von Patrick Michel (70. und 75.) gingen übers Tor, beim Kopfball von Herbold war Sippel auf dem Posten (80.).

Ausgleich aus dem Hinterhalt

In den letzten zehn Minuten erhöhten die Platzherren den Druck, während die Gäste die Defensive weiter stärkten. Allerdings halfen auch zwei Abwehrbeine mehr wenig beim Hinterhaltsschuss von Tim Kleinmann, der glatt flach im linken Eck einschlug.

„Der Marius hat den Ball zu spät gesehen, um den Ausgleich noch vereiteln zu können, wenigstens nicht wieder ein spätes Freistoßtor“, spielte Wiegand mit Augenzwinkern auf bisher verpasste Siege an. In der Nachspielzeit lag eher noch der eigene Erfolg durch einen Standard in der Luft, doch Sippel vereitelte Jari Kuhaupts zweiten Treffer. (ahi)

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