Tim Schade und Adam Sek treffen für das Schlusslicht

Der TuSpo lebt: Verdientes 2:1 über Homberg

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Sicherer Rückhalt: TuSpo-Keeper Fabian Figge zeichnete sich gegen Homberg mehrfach aus.

Mengeringhausen. Die Fußballer des TuSpo Mengeringhausen beenden offenbar gerade ihre Gruppenliga-Lehre. Das 2:1 (2:1) gegen den FC Homberg, der zweite Sieg infolge gegen einen Gegner aus dem ersten Tabellendrittel, ist so etwas wie das Gesellenstück der Aufsteiger.

Vor allem von der ersten Halbzeit war Jörg Büchse sehr angetan. „Da waren wir die bessere Mannschaft und haben einen schönen Ball gespielt, indem wir die ganze Breite des Platzes genutzt haben“, sagte der TuSpo-Trainer. Ihre Treffer kombinierte sich die Heimelf sehenswert zusammen – dabei musste sie eines ihrer frühesten Gegentore der Saison wegstecken.

Gut 30 Sekunden waren gespielt, da unterschätzte Sebastian Hess einen langen Ball und leitete ihn mit dem Kopf nach hinten in den Lauf von Fitim Islami weiter. Der Homberger Torjäger ließ Torwart Fabian Figge bei seinem trockenen Abschluss keine Abwehrchance. Zwar war Figge kurz darauf gegen Marvin Schmidt, der aus spitzem Winkel abzog, noch einmal gefordert (5.). Nach und nach erspielte sich der TuSpo aber mehr Spielanteile.

Tim Schade: Ein Treffer zum Geburtstag

Ein prima Spielzug über die rechte Seite führte zum 1:1. Nebi Baftijari ging fast bis zur Grundlinie, passte nach innen, wo sich Geburtstagskind Tim Schade gegen seinen Gegenspieler behauptete und ins lange Eck abschloss (11.). Adam Sek (22.) vergab nach langem Diagonalpass von Dennis Greger mit Kopfball das 2:1 (vielleicht hätte er sich für eine Flugeinlage entscheiden müssen), beim nächsten Versuch wurde Tim Schade abgeblockt (25.(.

Die Gäste meldeten sich zurück mit einem gefährlichen Aufsetzer von Spielertrainer Florian Seitz, als Präzisionsschütze bekannt, den Figge mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte (36.). Die zweite danach folgende Homberger Ecke führte zum 2:1 – Christopher Scholz und Sven Schwedes bereiteten es vor, Sek vollendete mit der Fußspitze (37.).

Schlussmann Figge rettet den Vorsprung

Nach der Pause suchte Homberg den raschen Ausgleich und machte sofort Betrieb. „Unsere Abwehr stand aber stabil“, fand Büchse. Mit zwei Ausnahmen: Mohamad Jamal (65.) und Seitz (80.) tauchten jeweils frei vor Figge auf, doch der Torwart parierte stark. Umgekehrt hielt FCH-Schlussmann Jonas Viehmann einen Freistoß von Sven Schwedes (55.) mit guter Reaktion und vergab Baftijari die Großchance zum 3:1 (70.).

Der letzte Aufreger: Schiedsrichter Jonek entschied kurz vor Schluss auf Abseits statt Tor, nachdem Dennis Jakob den Ball über die Linie gebracht hatte. Die Enttäuschung der Gastgeber hielt sich nach dem Abpfiff in Grenzen. 

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