Ziemlich irres Spiel gegen den FV Felsberg

5:3-Sieg: Volkmarsen verlässt die Abstiegszone der Gruppenliga

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Immer vorwärts: Patrick Michael war einer von vier Torschützen des VfR Volkmarsen, hier versucht ihn der Felsberger Enes Sezer zu halten. 

Der VfR Volkmarsen steht erstmals seit Beginn der Gruppenliga-Saison nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Den größten Beitrag leisteten die Waldecker durch den 5:3-Erfolg über den FV Felsberg.    

Zugute kamen der Mannschaft von Matthias Wiegand und Leon Winkelheide auch die Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt: Das ehemalige Schlusslicht zog nach zuletzt 15 Punkten aus sechs Spielen an der FSG Buchenberg/Ederbringhausen (1:2 gegen Schwalmstadt II) und dem TSV/FC Korbach (1:1 in Gudensberg) vorbei und mit dem FC Homberg gleich. Auch Verlierer Felsberg/Lohre/Nieder-Vorschütz ist nun wieder ein Abstiegskandidat.

Die Volkmarser zeigten abermals eine bemerkenswerte Moral. Sie gerieten früh durch einen Handelfmeter in Rückstand. Allerdings war der Strafstoß strittig, denn Vorlagengeber Philipp Ostwald soll nach Meinung der Gastgeber im Abseits gestanden haben und der angeschossene Patrick Michel habe den Arm angelegt. Wie auch immer, Abdulla Al-Omari verwandelte zum 0:1 (10.).

Mit Doppelschlag Partie gedreht

Der VfR kam schnell und doppelt zurück. Erst verwandelte Fabian Drude einen Strafstoß, nachdem Jari Kuhaupt festgehalten worden war (21.).  Eine Minute später traf Sören Heinemann nach Vorarbeit von Jona Wießner und Drude am langen Pfosten ohne Mühe zum 2:1.

Es ging weiter Schlag auf Schlag: Nach einem Freistoß köpfte Philipp Ostwald zum Ausgleich für den FV ein (27.).  Neun Minuten nach Wiederbeginn hatten wieder die Gäste die Partie gedreht: Die Volkmarser Abwehr war nicht im Bilde, was Enes Sezer zum 2:3 nutzte.

Wießner trifft zur Entscheidung in der Nachspielzeit

Wieder schlug der VfR zurück, Heinemann schob nach Wießners prima Vorlage Torwart Islam Elgaz den Ball durch die Beine (62.). Auf Dreier-Kurs bog der VfR in der 74. Minute ein. Patrick Michel schoss den Freistoß von Drude zum 4:3 ein. 

Beide Teams besaßen weitere hochkarätiger Chancen und verbuchten unter anderem zwei Lattentreffer. Bis zur Entscheidung mussten die VfR-Fans also bangen - sie fiel in der Nachspielzeit durch den sehr starken Wießner, der Benjamin Gottmanns Vorlage zum 5:3-Endstand in einer verrückten Partie nutzte. (ahi/mn) 

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