VfR holt 2:2 und lag bis kurz vor Schluss sogar vorn

Volkmarsen überrascht bei Titelaspirant Wabern

Volkmarsen: Steffen Schröder, Jona Wießner (beide VfR)
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Die beiden stärksten Volkmarser in Wabern: Steffen Schröder (links) und der auf der Außenbahn aktive Torvorbereiter Jona Wießner.

Wabern – Wie schon in der vorigen Saison hat der VfR Volkmarsen beim Aufstiegskandidaten TSV Wabern einen mutigen Auftritt hingelegt und sich einen Punkt mitgenommen.

Beim 2:2 (1:0) war am Sonntagnachmittag sogar mehr drin für den heimischen Tabellenvorletzten beim um zwei Plätze abgerutschten Zweiten. 

„Es war eine sehr gute kämpferische Leistung“, lobte VfR-Sportwart Tobias Kauhaupt den Auftritt der Volkmarser auf schwerem Geläuf am Reiherwald. Dort verzeichnete das spielbestimmende Wabern im ersten Durchgang klar mehr Ballbesitz und ein Chancenplus von etwa 4:1. 

Nach Toren stand es aber nach 45 Minuten nur 1:0. In der 13. Minute hatte Patrick Herpe, der zuvor schon einmal die Latte traf (4), einen Doppelpass mit Florian Korell zur Führung vollendet. Das 2:0 verhinderte Gästekeeper Marius Flörke, der mi seiner Parade gegen Emin Dag den Fehler des VfR im Aufbau wieder ausbügelte (28.). 

Aus dem Nichts dann die erste Gästechance: Jona Wießner, mit Steffen Schröder stärkster Volkmarser, lupfte den Ball zu Vikctor Gossmann, der aber den Torwart anschoss. 

Fast wäre es dann wie immer gekommen: Volkmarsen fängt sich direkt nach der Pause ein blödes Gegentor. Anstoß VfR, Pass nach hinten, Dag spritzt dazwischen – Flörke verhindert aber den Fehlstart in den zweiten Durchgang, den der Gast dann erst einmal zu seinem macht. 

Kuhaupt und Gossmann drehen das Spiel

André Kuhaupt zirkelte in der 49. Minute einen Freistoß aus 35 Metern halbrechts mit Schnitt vors Tor, TSV-KeeperLukas Martin verschätzte sich und war nur mit den Fingerkuppen dran, sodass das Leder ins Tor kullerte. 

Sieben Minuten später sogar die Führung für die Löber/Wiegand-Elf: Wießner tankte sich wie mehrfach geschehen rechts durch, passte quer, Victor Gossmann ließ Florian Amert aussteigen und schon ein. 

Die Waberner wechselten zwei Stürmer ein und warfen alles nach vorn – und hatten Glück, dass Jannik Herbold ausrutschte und kurz vor dem Tor das 1:3 vergab. 

Nochmal Pech dann für Volkmarsen: Aus drei Metern Entfernung bekam Björn Richter den Ball an die Hand geschossen. „Die war auch unten neben dem Körper, wo sie hingehört. Aber mittlerweile wird ja auch sowas gepfiffen“, bemerkte Tobias Kuhaupt. 

Herpe setzte den Elfer flach rechts in die Maschen. (85.) und knöpfte den imponierend kämpfenden Nordwaldeckern noch zwei Punkte ab. (schä)

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