1:3-Niederlage gegen Brunslar/Wolfershausen

Spiel mit einer Spitze bekommt Volkmarsen nicht

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Am Ende ein Volkmarser Pechvogel: Jona Wießner (Archivfoto rechts).

Volkmarsen – Wieder ein Standard! Ein Eckball und seine negativen Folgen brachten den VfR Volkmarsen im Gruppenligaspiel gegen die SG Brunslar/Wolfershausen auf die Verliererstraße.

Dabei hatte VfR-Trainer Matthias Wiegand seine Kicker vor dem Spiel noch einmal auf diesen Schwachpunkt aufmerksam gemacht. Am Ende entführten die Gäste mit einem 3:1 (2:0) die drei Punkte.

Vor allem in den ersten 45 Minuten verloren die Volkmarser dieses Spiel. Da stimmte so einiges nicht in der gemeinsamen Arbeit gegen den Ball, aber auch die Trainer nahmen eine Teilschuld auf sich. „Es war ein Fehler, nur mit einer Spitze zu beginnen, in der zweiten Halbzeit lief es mit zwei Stürmern viel besser“, gab Stefan Löber zu. Doch da lief sein Team schon einem Zweitore-Rückstand hinterher.

Grenzebach sagte Dankeschön

Nachdem der VfR zwei gute Chancen durch Jannik Herbold und Andre Kuhaupt ungenutzt gelassen hatte, flog in der 20. Minute besagter Eckball von links auf das Tor zu. Zweimal bestand für Volkmarser die Möglichkeit, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, aber es gelang beiden nicht. Da sagte Yannik Grenzebach (20.) Dankeschön und traf zur Führung.

André Kuhaupt mit einem Pfostenschuss und Jannik Herbold hatten zehn Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß, aber auch das nächste Tor sollte auf der anderen Seite fallen. Erst fiel Lukas Tippel, als Nils-Lennart Herbold im Strafraum dessen Bein und nicht den Ball traf. Christian Riemenschneider (42.) verwandelte den Elfmeter. 

Eine verdiente Gästeführung, weil sie Spieldominanz ausgeübt und dem VfR die Flügel gestutzt hatten. „Das gefährliche Spiel der Volkmarser über außen wollten wir unterbinden“, sagte SG-Coach Timo Rudolph.

Lukas Tippel setzt den K.o.-Treffer

Nach dem Wechsel gestaltete Volkmarsen die Partie mit zwei Spitzen ausgeglichener. Und eine Viertelstunde lang sah es auch so aus, als ob der VfR die Power entwickeln könnte, dieses Spiel noch drehen. Doch die Chancen von André und Jari Kuhaupt wurden nicht in Torerfolge umgemünzt.

Die SG Brunslar wehrte diesen Ansturm ab und lauerte auf den entscheidenden Konter. Dieser Angriff fand in der 72. Minute statt. Lukas Tippel traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. 3:0 und Moral des Gegners gebrochen.

Zwar gelang Volkmarsen nur sechs Minuten später der Anschlusstreffer, weil Sven Hofmeister den Ball nach einem Freistoß von Jona Wießner ins eigene Tor bugsierte. Und wer weiß, was noch passiert wäre, wenn Wießners Schuss (82.) nicht durch eine Glanzparade von Torwart Clas Beuscher pariert worden wäre. (ahi)

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