Trainingsauftakt beim Gruppenligist 

SG Bad Wildungen startet mit vielen Neuen, aber ohne Torhüter

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Die drei Trainer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein und ihre Neuzugänge – hinten von links: Carsten Laun, Waldemar Schubert, Kevin Wiesemann, Adrian Gottmann, Alen Muratovic und Simon Lieber; vorn von links: Sandy Souleiman, Roman Schrauf, Niklas Bruder, Dashmir Elmazi und Tobias Becker.

Bad Wildungen – Die Gruppenligasaison 2019/20 beginnt für die Fußballer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein so, wie die alte aufgehört hat: mit einem Derby gegen Volkmarsen, nur das die Badestädter diesmal, am 4. August, Heimrecht haben gegen den VfR.

Bis dahin steht die Vorbereitung an, die gestern mit der ersten Zusammenkunft des Kaders beider Mannschaften eingeläutet wurde.

35 Spieler wurden beim Aufgalopp gezählt – und dabei fehlten noch etwa zwei Hände voll Spieler entschuldigt. „Das macht einen guten Eindruck, und das war auch mein Wunsch“, war die erste Reaktion der Trainer um Simon Lieber. Denn er weiß: „Durch das viele Personal und die Neuzugänge wird der Konkurrenzkampf noch mehr geschürt.“

In der Tat scheint die Quantität wie auch die Qualität bei den Badestädtern gestiegen. Gleich zehn Neuzugänge bei vier Abgängen sind zu vermelden. Heraus ragen dabei zwei Kicker: „Alen Muratovic war für mich einer der besten Spieler der Liga und auch bei Dashmir Elmazi weiß man, was man bekommt“, sagt der Trainer über den von Eintracht Edertal gekommenen Spielmacher und den Angreifer, den man noch von den Stationen Edertal und Freienhagen kennt. Zuletzt kickte er berufsbedingt beim SC Kohlheck (KOL Wiesbaden).

Auch die anderen Spieler seien durchaus konkurrenzfähig, meint Simon Lieber und erhofft sich in der Vorbereitung weitere Erkenntnisse über die neuen Akteure Kevin Wiesemann (von der SG Geismar/Züschen) Adrian Gottmann (SG Edertal), Niklas Bruder (Jugend Geismar/Züschen), Sandy Souleyman (SV Braunau), Roman Schrauf und Finn Baldauf aus der eigenen Jugend sowie Tobias Becker und Stefan Werner (beide SG Wellen/Wega). Der eine oder andere ist sicherauch bzw.  erst einmal eher als Verstärkung für die Zweite geplant.

Vier Mal pro Woche (minimum) sehen sich die Wildunger Kicker in den kommenden fünf Wochen. Dabei stehen Testspiele beim FSV Wolfhagen (Gruppenliga, 7. Juli), bei der SG Neuental (KOL, 21. Juli) und zu Hause gegen den SV Balhorn (KOL, 27. Juli) auf dem Plan, außerdem die Teilnahme am Südwaldeck-Cup (13./14. Juli).

Ziele? Konditionelle Grundlagen natürlich. Und sicher steht auch das Abwehrverhalten im Mittelpunkt der Einheiten. „Wir haben zu viele Gegentore aufgrund individueller Fehler bekommen, das gilt es jetzt aufzuarbeiten. Wir wollen unser Spielsystem etwas verändern“, sagt Trainer Lieber, dessen Team in der vorigen Saison als Neunter die Vorgabe (Platz vier bis sieben) verpasst hatte. Diese Region visiert die SG nun aufs Neue an.

Allerdings gibt es eine Baustelle, die es in sich hat: Neben Metin Kumas (Cermik Wetzlar), Manuel Merten (TSV Wabern) und Thomas Schmidt (Eintracht Edertal) hat überraschend auch Torhüter Johannes Binder den Club verlassen und spielt künftig für den FC Homberg. Obendrein hat sich beim zweiten Keeper Niklas Köhler kurz vor Trainingsbeginn schwer verletzt. Die Verantwortlichen arbeiten nun mit Hochdruck an der Lösung des Problems. (dv)

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